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theater und medien
Theater, Hörspiel
Zitate

»Ihrer beider Sprachwitz, ihr Gefühl für Situationskomik und ihre Liebe zu mittelmäßigen Helden scheinen sich ideal zu ergänzen.«

(Rainer Hofmann in Stückwerk 4)

»Mit feinem Gespür filtern sie aus dem vordergründig Banalen das Besondere heraus.«

(taz)

Person

Andreas Sauter und Bernhard Studlar haben sich an der UdK während des Studiums »Szenisches Schreiben« kennengelernt. Gemeinsam schrieben sie A. IST EINE ANDERE, das 2000 mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker ausgezeichnet wurde. Der Uraufführung an den Städtischen Theatern Chemnitz, folgten zahlreiche Nachspiele und mehrere Übersetzungen (u. a. ins Englische, Französische, Polnische und Russische). Die Hörspielfassung von A. IST EINE ANDERE wurde in der Schweiz zum Hörspiel des Jahres 2004 gewählt.
In den letzten zehn Jahren entwickelte sich eine kontinuierliche Zusammenarbeit, die neben dem gemeinsamen Schreiben von Theaterstücken auch gemeinsame Regiearbeiten umfaßt. Im Sommersemester 2009 sind Sauter & Studlar als Gastdozenten an die UdK Berlin zurückgekehrt. 

Seit 2005 leitet Bernhard Studlar das interkulturelle Autorentheaterprojekt wiener wortstaetten. Nähere Informationen unter www.wortstaetten.at

In der Spielzeit 2009/10 werden die beiden neuesten Werke des Autorenteams uraufgeführt. Für das Oldenburgische Staatstheater schrieben Sauter & Studlar mit GELD - HER DAMIT ein Stück, das in Zeiten der Krise kaum aktueller hätte sein können. 2010 wird das Stück ALLES IN ORDNUNG am Theater Rampe in Stuttgart uraufgeführt.

Verlagswechsel

Seit dem 1. Januar 2009 liegen die Rechte an allen Stücken des Autorenteams Sauter & Studlar sowie an allen Bühnenwerken von Andreas Sauter bei schaefersphilippen™, Köln. Die Verlage henschel SCHAUSPIEL und schaefersphilippen™ haben sich darauf  verständigt. Sämtliche Stücke aus der Backlist der beiden Autoren können bei schaefersphilippen™ zur Lektüre bestellt werden.

2 Uraufführungen in der neuen Spielzeit

Mit Uraufführungen am Oldenburgischen Staatstheater (GELD - HER DAMIT am 14.November 2009) und am Theater Rampe in Stuttgart (ALLES IN ORDNUNG am 18.6.2010) ist das Autorenduo Sauter & Studlar in der Spielzeit 2009/10 gleich mit zwei neuen Werken auf den Spielplänen vertreten.

 

Werke
ZEIGENA. ist eine Andere

A. hat sich verbrannt. Auf offenem Feld, direkt neben ihrem Wagen. Die Situation ist so unfaßbar, daß sie weder Schock noch Betäubung zuläßt. Vier Menschen - ihr Vater, ihr Mann, ein Freund und die befreundete Pathologin - leben sich in einen Alltag nach dem Tod, erinnern sich an sie. Das Autorenteam Andreas Sauter und Bernhard Studlar erhielt für dieses Stück den Kleist-Förderpreis für junge Dramatik.

A. ist eine Andere

Hörspiel, 2004

(Rechte bei henschel SCHAUSPIEL, Berlin)

ZEIGENAll about Mary Long

Die Autoren Sauter, Studlar und Handler lüften in dieser aktionsgeladenen Radikalkomödie das Geheimnis der unwiderstehlichen Mary Long, die ihr Gesicht der gleichnamigen Schweizer Zigarettenpackung lieh. Die Musik zu diesem explosiven Bühnencomic stammt vom Co-Autoren und Komponisten Gilbert Handler.

ZEIGENAlles in Ordnung

Wenn das Leben an uns vorbeizuziehen scheint und es Zeit ist, auf die Bremse zu treten und innezuhalten, so ist ALLES IN ORDNUNG der szenisch brillant montierte Road-Trip dazu. Ein Stück über den täglichen Neuanfang und die Chancen, die wir übergehen, über die Angst, alles zu versauen, den richtigen Moment zu verpassen oder schlicht und ergreifend einer kindischen Farce aufzusitzen.

ZEIGENDie Aufgeregtheit der Schwalbe

Ein Dorf an Spaniens Südküste. Afrika ist nah. Isabel hat ihren Mann bei einem Autounfall verloren. Rincon, örtlicher Gemüsegroßhändler mit Vermögen und Einfluß, stellt Isabel nach und wird nicht müde, ihr Anträge zu machen. Irgendwann sitzt ein Afrikaner am Strand und läßt sich nicht vertreiben, so, wie man es üblicherweise mit Fremden tut. Ein mediterranes Melodram. Ein Theaterlibretto der großen Leidenschaften und unbedingten Gefühle. Kaurismäki goes Flamenco.

ZEIGENFiege - Ein Stück ohne Geilheit

Sensationslos reihen sich Herrn Fieges Tage aneinander. Ein durchschnittlich graues Leben, könnte man vermuten. Doch die Haushälterin Erna Wiskowiak hat sich in ihn verliebt. Fieges Herz probt den Aufstand. Zum ersten Mal in seinem Leben ergreift er die Initiative. Das liebenswürdige Porträt eines spießigen Zauderers, dem im Moment seiner späten Revolte das Schicksal ein Schnippchen schlägt.

ZEIGENGeld - her damit

Willkommen in der Krise. In der dauerhaften Krise! Denn was bleibt einem anderes übrig, als einfach weiterzumachen? Immer weiter. Die Blumen zu gießen, das Kind zur Schule zu bringen, zur Arbeit zu fahren, auch wenn es schon längst keine Arbeit mehr gibt. Und irgendwo in der Nachbarwohnung spielt ein Klavier.

Jamaica Flowers

Drehbuch, 2003

ZEIGENRote Kometen

Weihnachten steht vor der Tür, und jedes Jahr ist es das Gleiche. Keiner hat Lust - aber Weihnachten muß sein! Wirklich? Nein. Schluß mit den Zwängen! Die Schwestern Bibi und Lilli Kroll haben die Nase voll und beschließen den aktiven Widerstand. Wenig später versetzt eine politische Gruppe mit dem Namen die »Roten Kometen« die weihnachtsselige Stadt in Unruhe.

ZEIGENDas rote Schaf

Der Königstochter Kunigunde ist trotz massiver Therapieversuche kein Lachen zu entlocken. Dabei erzählen König und Königin einen Kalauer nach dem anderen. Letztlich entschließt man sich, staatlicherseits eine Belohnung auszusetzen. Reicher Lohn winkt dem, der die Prinzessin endlich zum Lachen bringt. Schäfer Leo bekommt von einem geheimnisvollen Fremden ein rotes Schaf geschenkt. Leo macht sich auf in die Welt, an seiner Seite das neidvoll beäugte rote Schaf. Wird er die Prinzessin zum Lachen bringen können?

Unscheinbare Veränderung

Theaterstück, 2002