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Verlag

Der Verbrecher Verlag wurde 1995 von Werner Labisch und Jörg Sundermeier gegründet. Der Verlag ist ein belletristischer Autorenverlag, zudem gibt es Sachbücher, Kunst- und Comic-Bände. Zu den Autoren  zählen die Musiker und Künstler Wolfgang Müller, Max Müller, Jim Avignon, Barbara Kirchner, Dietmar Dath, Tatjana Doll, Darius James, Jens Friebe, Kathrin Passig, Ronald M. Schernikau, Peter O. Chotjewitz, Rudolf Lorenzen, Elfriede Czurda, Gisela Elsner, Giwi Margwelaschwili und Irmtraud Morgner. Der Verbrecher Verlag macht Bücher, die bleiben.

ZEIGENEnno Stahl: Diese Seelen

»Diese Seelen« erzählt Geschichten aus der neoliberalen Wirklichkeit. Der realitätsferne Soziologe Robert rutscht in die Arbeitslosigkeit. Seine Ex-Freundin, die TV-Journalistin Tess, scheitert an ihrer Skrupellosigkeit. Jürgen, ein Junge aus dem Kölner Kleinbürgertum, träumt von der großen Karriere als Tänzer in der Show von Tess, versagt aber auf ganzer Linie. Seine Schwester Mika, Arbeitsvermittlerin, sucht ordentliche Verhältnisse und stürzt in die Katastrophe...
»Enno Stahls soziologisch angehauchter Realismus erinnert entfernt an den frühen Houellebecq, unter Abzug von dessen intellektuellem Zynismus. (...) Stahls kritisches Gesellschaftspanorama reicht historisch von Atari-Spielen über Techno, BigBrother bis zu Hartz IV. Diesen Zeitgeist-Begriffen haucht er unterhaltsames Leben ein. Seine schnörkellose Prosa ist sensibel Milieuslangs abgelauscht, die Dramaturgie stimmig, sozusagen kinotauglich.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Autoren (Auswahl)
ZEIGENPeter O. Chotjewitz

»Mein Freund Klaus« u.a.

ZEIGENElfriede Czurda
ZEIGENDietmar Dath

»Skye Boat Song«

»Schwester Mitternacht«

»Cordula killt dich! Oder: Wir sind doch nicht die Nemesis von jedem Pfeifenheini. Roman der Auferstehung.« 

»Am blinden Ufer» u.a.

ZEIGENGisela Elsner

»Otto der Großaktionär« u.a.

ZEIGENHolm Friebe, Kathrin Passig

Das nächste große Ding

ZEIGENJens Friebe

»52 Wochenenden«

ZEIGENGiwi Margwelaschwili
ZEIGENMilo Rau

Die letzten Tage der Ceausescus

ZEIGENRonald M. Schernikau

»Königin im Dreck« u.a.