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theater und medien
Theater, Performance
Zitate

»Bei Nikitin wird die Ästhetik der Laien, Experten, Komplizen oder auch der Profis noch einmal weitergedacht. Kaum eine Regiegruppe, die den Status dessen, wovon sie erzählen und berichten lässt, den Status des Dokuments also, so sehr in Frage stellt wie Nikitin.« (taz)

Person

Boris Nikitin, geboren 1979, studierte Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und ist Regisseur und Theaterwissenschaftler. Nikitin war u.a. bei René Pollesch und Rimini Protokoll fester Regieassistent am Prater der Volksbühne Berlin. In Gießen realisierte er szenische Projekte u.a. bei Heiner Goebbels, Richard Foreman, Xavier Le Roy und Rabih Mroué.

2005 übernahm Nikitin die Künstlerische Leitung des europäischen Festivals für Theater/Tanz/Performance »diskurs«. 2007 leitete er gemeinsam mit dem niederländischen Regisseur Jan Ritsema den internationalen Workshop »quality time« im Rahmen von »diskurs 07«. Außerdem entwickelte er das Konzept und führte Regie bei WOYZECK, das beim »Festival 100°« im Berliner HAU den ersten Preis erhielt und zum Festival »Impulse 09« eingeladen wurde. 2008 entstand Nikitins Diplomstück F WIE FÄLSCHUNG, das beim Nachwuchs-Festival »plateaux« im Mousonturm uraufgeführt wurde. Das Stück wurde ebenfalls zu »Impulse 09« eingeladen und gewann den Dietmar N. Schmidt-Preis.

Im Herbst 2010 feierte er mit dem Kleistprojekt DER FALL DORFRICHTER ADAM am Schauspielhaus Graz Premiere und wurde damit zum Heidelberger Stückemarkt 2011 eingeladen. Mit BARTLEBY/SICHERHEIT IST NUR EIN GEFÜHL (UA: 10.5.2012) setzte er 2012 die Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Graz fort.

2011 entstanden mit UNIVERSAL EXPORT und DAS GRUNDGESETZ weitere eigene Produktionen, mit denen er durch Deutschland und die Schweiz tourte.

Nach DIESE KINDER SIND IN ORDNUNG (UA: 20.5.2012, Theater Freiburg) folgte, ebenfalls in Kooperation mit dem Theater Freiburg, die Arbeit HOW TO WIN FRIENDS & INFLUENCE PEOPLE (nach Dale Carnegie), die er im Februar 2013 in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage erstmals präsentierte. Daraus entstand die Produktion SEI NICHT DU SELBST, die beim steirischen herbst '13, am Schauspielhaus Graz, in der Kaserne Basel und am Ringlokschuppen in Mülheim a.d. Ruhr gezeigt werden wird.

Im Sommer 2014 entstand die Arbeit SÄNGER OHNE SCHATTEN im Auftrag der Ruhr-Triennale.

ZEIGENWebsite Boris Nikitin

Mehr Informationen zu den Arbeiten und laufenden Gastspielen von Boris Nikitin finden Sie hier

Inszenierungen
Sänger ohne Schatten

Ruhr-Triennale, 2014

ZEIGENSei nicht du selbst

Eine Produktion von Boris Nikitin Koproduktion mit dem Steirischen Herbst/Schauspielhaus Graz Kaserne Basel, Ringlokschuppen Mülheim a. d. Ruhr, 2013

ZEIGENHow to win friends & influence people

Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage / Theater Freiburg, 2013

ZEIGENBartleby/Sicherheit ist nur ein Gefühl

Uraufführung,

10.5.2012, Schauspielhaus Graz

ZEIGENDas Grundgesetz

Uraufführung,

20.10.2011, Hebbel-am-Ufer, Berlin

ZEIGENDiese Kinder sind in Ordnung

Theater Freiburg (2011)

ZEIGENUniversal Export

Eine Produktion von Boris Nikitin in Koproduktion mit der Kaserne Basel, Theater Hebbel am Ufer Berlin, FFT Düsseldorf, Schlachthaus Bern, Suedpol Luzern und PRAIRIE/Migros Kulturprozent (2011)

ZEIGENDer Fall Dorfrichter Adam

Schauspielhaus Graz (2010)

ZEIGENImitation of Life / Boris Nikitin / Beatrice Fleischlin / Malte Scholz

Koproduktion der Kaserne Basel und HAU Berlin (2009)

 

Talking Car

Installation zur Spielzeiteröffnung der Kaserne Basel, 2008.

ZEIGENF wie Fälschung / Orson Welles / Boris Nikitin / Malte Scholz

Diplominszenierung Gießen (2008)

ZEIGENWoyzeck

Institut für Angewandte Theaterwissenschaften, Universität Gießen (2007)

Welcome to Pleasure Island

Teatro due Parma, Teatro Stabile Turin, Mousonturm Frankfurt, 2006.

Neverland

A discussionperformance. Parnassos Utrecht, Festival »Wunder der Prärie«, 2006.

Future 2

(Stück, Schauspielhaus Bochum, 2005). Zusammen mit Jan Philipp Gloger.

Alain Delon

(Stück) Probebühne Angewandte Theaterwissenschaften Gießen, 2004. Zusammen mit Marcel Schwald.

Afanassijs Fahrten

(Stück) Probebühne Angewandte Theaterwissenschaft Gießen, 2003. Zusammen mit Jan Philipp Gloger. 

The fucking beginning of audio slavery

(Performance) Festival der Jungen Talente Offenbach, 2003.