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theater und medien
Theater, UA: 1.4.2011, Staatstheater Braunschweig, Regie: Volker Schmidt
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Synopsis

Daniel hat sich in eine Klinik eingewiesen. Nico ist schwul. Seine Zwillingsschwester Janet muß sich ständig übergeben. Bozi, der beste Freund von Nico, ist in Janet verliebt. Cynthia ist auch in der Klinik in Therapie und verliebt sich in Daniel. – Daniel, Nico, Cynthia, Janet und Bozi sind fünf Jugendliche, fünf ganz »normale« Jugendliche. Aber was ist schon normal? Sie durchleben die Höhen und Tiefen ihrer Pubertät, sie sind sich sehr sicher, daß das Depressionen sind! Jeder von ihnen entwickelt eine Strategie damit umzugehen: der eine wird Emo und geht nicht mehr raus; die andere sucht Liebe und verwechselt das mit Sex; die eine will die Beste sein und der andere erwartet zu viel von sich; der andere ist unglücklich verliebt, versucht es aber immer wieder. Juliane Kann zeichnet ein Panoptikum von Jugend, mal himmelhochjauchzend, dann zu Tode betrübt. Bezeichnend für die Qualität von Kanns Texten ist es, daß ihre Figuren trotz aller vermeintlicher Hysterie nie zu Freaks geraten, sondern uns vielmehr immer wieder auch an unsere eigene Zartheit und Verletzlichkeit erinnern.

ZEIGENJuliane Kann
Juliane Kann ist Autorin und Regisseurin. Ihre Stücke wurden vielfach gespielt und ausgezeichnet, u.a. mit dem Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Ihre Bühnenadaption des Romans NO UND ICH von Delphine de Vigan inszenierte Kann, die 2013 den Studiengang Regie an der Ernst-Busch-Hochschule abschloß, bereits selbst. Weitere Regie-Arbeiten u.a. in Mainz, Düsseldorf, Darmstadt und Göttingen folgten. 2015 wurde sie mit ihrer Inszenierung »Prinz Friedrich von Homburg« zum Festival »radikal jung« eingeladen. Nach Arbeiten in Oberhausen, Braunschweig und Erlangen inszeniert Kann regelmäßig an den Staatstheatern in Karlsruhe - und erstmalig - in Dresden.
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Uraufführung

1.4.2011

Staatstheater Braunschweig