KontaktImpressum
theater und medien
Theater, UA: 26.3.2011, Theater Osnabrück, Regie: Nina Mattenklotz
Bild1 Bild2 Bild3 Bild4 Bild5 Bild6 Bild7 Bild8
Synopsis

Keiner will allein schlafen oder auch nur an der Bar sitzen, aber niemand wagt es mehr, sein Lebensglück von anderen Menschen abhängig zu machen. Auf welches Glück darf man überhaupt hoffen und ist es nicht besser, sich zum Beispiel vor dem Bösen im Keller zu fürchten als dort das Glück zu vermuten und dann enttäuscht zu sein? Die frühere Schauspielerin Carola interessiert sich lieber für eine Agentur, die Leihgroßeltern für beschäftigte Eltern anbietet, als ihre eigenen Kinder zu belästigen. Der Künstler Franz lebt in Hotelzimmern und bietet jedem körperliche Nähe an, möchte die Bindungen aber nicht vertiefen. Auch Mona, 38, ohne Arbeit, ohne Partner, ihr auf sich gestellter Sohn Ole, der einsame Rentner Markward und die jüngere, aber ebenfalls einsame Gyde gehören zu den Figuren, die die in Berlin lebende Autorin Juliane Kann in ihrem neuen Stück für Osnabrück zusammengebracht hat. Ein Textgedicht über Einsamkeit und die Hoffnung auf Liebe in den Zeiten unendlicher Freiheit.

ZEIGENJuliane Kann
Juliane Kann ist Autorin und Regisseurin. Ihre Stücke wurden vielfach gespielt und ausgezeichnet, u.a. mit dem Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Ihre Bühnenadaption des Romans NO UND ICH von Delphine de Vigan inszenierte Kann, die 2013 den Studiengang Regie an der Ernst-Busch-Hochschule abschloß, bereits selbst. Weitere Regie-Arbeiten u.a. in Mainz, Düsseldorf, Darmstadt und Göttingen folgten. 2015 wurde sie mit ihrer Inszenierung »Prinz Friedrich von Homburg« zum Festival »radikal jung« eingeladen. Nach Arbeiten in Oberhausen, Braunschweig und Erlangen inszeniert Kann regelmäßig an den Staatstheatern in Karlsruhe - und erstmalig - in Dresden.
Neuigkeiten
Presse
ZEIGENSpiegelonline über CAFE HAERTEL

»Die Dramatikerin Kann durchsetzt knappe, konventionelle Dialoge mit lyrischen Passagen, in denen zum Beispiel ein Paar ein Restaurant betritt - und kehrt macht, als es bemerkt, dass es dort alleine wäre. Die Szene bringt das Stück auf den Punkt: Nach Zweisamkeit sehnt sich bei Kann jeder, aber keiner erträgt sie.«

Aufführungen

Uraufführung

26.3.2011

Theater Osnabrück