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theater und medien
Theater, Stadtraumintervention, UA: 3.10.2015, Staatstheater Stuttgart, Regie: Hofmann & Lindholm
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Synopsis

Hofmann & Lindholm inszenieren einen bürgerlichen Klassiker: Die Kleinfamilie - als Nachbarschaftssimulation. 

Familie Weiß wohnt im ersten Stock eines Mehrparteienhauses. Da die Wohneinheiten hellhörig sind, meinen die Nachbarn den Tagesablauf der Familie zu kennen. Was sie nicht wissen: dass die Existenz der Familie Weiß auf einem groß angelegten Täuschungsmanöver beruht.

Das Regie- und Autorenkollektiv Hofmann&Lindholm realisiert auf Einladung des Schauspiel Stuttgart im Oktober und November 2015 ein experimentelles Kunstprojekt, das nicht auf der Bühne im Theater zu sehen ist, sondern in einem Privathaushalt mitten in der Stadt.

Ein flexibles Einsatzkommando, bestehend aus eingeweihten Bürgerinnen und Bürgern, deckt mit subversiver Tatkraft das größte Geheimnis der Familie Weiß – daß es sie nicht gibt. Die Fiktion wird zum Gespenst einer Gesellschaft, deren Ordnung sich auf der Annahme gründet, daß die Frage nach sozialer Kontrolle und dem Verhältnis von Einzelnem und Gesellschaft längst geklärt sei. Bei diesem Projekt ist der Zuschauer Komplize und handelnder Akteur zugleich.

ZEIGENHofmann & Lindholm
In ihren Arbeiten untersuchen Hofmann & Lindholm soziale Strukturen und Systeme nach Spielräumen für Eigenverantwortung und Entscheidungsfreiheit. Nach Arbeiten am Schauspiel Köln und Theater Basel entstand 2011 die Preenactment-Arbeit »Archiv der zukünftigen Ereignisse«. Mit der Video-Installation SERIE DEUTSCHLAND waren sie Teil der Frankfurter Ausstellung RAY 2012 - MAKING HISTORY. 2013 wurden sie mit NEBENSCHAUPLÄTZE NR. 1: DAS 20. JAHRHUNDERT u.a. zur Impulse Theater Biennale eingeladen. Mit URAUFFÜHRUNG und RES PUBLICA folgen 2017 und 2018 weitere Arbeiten in Stuttga
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Uraufführung: Oktober 2015, Staatstheater Stuttgart