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theater und medien
Theater, UA: 27.11.2015, Staatstheater Mainz, Regie: Jan-Christoph Gockel
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Synopsis

In Ramstein befindet sich der größte US-Militärflugplatz außerhalb der Vereinigten Staaten. Dort steht auch das Air and Space Operations Center, das im Drohnenkrieg eine zentrale Rolle spielt. Denn Ramstein dient als Schnittstelle zwischen Planung und Steuerung von Kampfdrohnen-Einsätzen in Afrika und im Nahen Osten. Zugleich aber steht Ramstein auch seit der Eröffnung der Airbase 1951 für deutsch-amerikanische Freundschaften: Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen mehr als 15 Millionen US-Amerikaner, zumeist Militärangehörige, nach Deutschland, viele nach Rheinland-Pfalz – sie wurden zu Nachbarn und Freunden.

Erst mit dem 11. September 2001 änderte sich das freundschaftlich-offene Verhältnis und die Militärbasen wurden wieder ein abgeschottetes Gebiet.

Jan-Christoph Gockel, unweit von Ramstein aufgewachsen, begibt sich auf eine Reise in seine Vergangenheit und versucht die deutsch-amerikanische Freundschaft zu erforschen. Mit diesem Projekt setzt er zugleich seine theatrale Beschäftigung mit Edward Snowden und dem Thema globale Überwachung fort.

ZEIGENJan-Christoph Gockel
Jan-Christoph Gockel studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Frankfurt/Main. 2005-2009 studierte er Regie an der »Ernst Busch«, Berlin. Während des Regiestudiums erste Inszenierungen beim Festival de Liège, Belgien und an der Schaubühne, Berlin. Es folgten regelmäßige Arbeiten u.a. am Stadttheater Bern, an den Theatern in Heidelberg und Bonn sowie an den Staatstheatern in Oldenburg und Karlsruhe. Seine Inszenierungen gelten als von Presse und Publikum gleichermaßen gefeierte Theaterabende (zuletzt DIE VERWANDLUNG in Bochum mit Übernahme nach Frankfurt). Jan-Christoph Gockel arbeitet an den Schauspielhäusern in Bochum, Dresden, Frankfurt, Stuttgart und Mainz sowie am Nationaltheater Brüssel.
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Uraufführung: 27.11.2015, Staatstheater Mainz