KontaktImpressum
theater und medien
Roman, Wallstein Verlag, Göttingen, 2016, noch frei zur UA
Bild1 Bild2 Bild3 Bild4 Bild5 Bild6 Bild7 Bild8
Synopsis

Ein Liebesreigen, eine Taugenichts-Geschichte, gemacht aus den Elementen, Bildern und Codes des 21. Jahrhunderts.

Wie kann einer sich bloß derart zum Affen machen und so blöd anstellen beim Zappen durchs Fernsehprogramm und auf seinen Wegen durch die Bars und Nagelstudios der Großstadt? Ständig auf der Suche nach der nächsten Liebe, meistens im falschen Moment unterbrochen vom Handyläuten der eigenen Mutter.

Teresa Präauer hat ein sexuell aufgeladenes, extrem komisches und brutal hartes Buch geschrieben, das unbedingt laut gelesen werden sollte mit viel buntem Kaugummi im Mund, weil hier Sprache performt und zeigt, daß Anbaggern oder Aufreißen noch immer eine sportliche Disziplin ist, die aus kopulierenden Wörtern gemacht ist.

»Oh Schimmi« von Teresa Präauer ist das Buch zum von Publikum und Jury enthusiastisch gefeierten Text beim Bachmannwettbewerb 2015.

ZEIGENTeresa Präauer
Teresa Präauer ist Autorin und bildende Künstlerin und lebt in Wien. Ihr Roman »Für den Herrscher aus Übersee« wurde 2012 mit dem aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt ausgezeichnet. Im Herbst 2014 erschien der Künstlerroman »Johnny und Jean«, ausgezeichnet mit dem Droste-Literaturförderpreis und dem Förderpreis zum Hölderlinpreis 2015 und nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2015. Im Herbst 2016 erschien »Oh Schimmi«. Teresa Präauer war als Gastprofessorin am Peter-Szondi-Institut der FU Berlin und am Grinnell College in den USA. Sie schreibt regelmäßig für Zeitungen und Magazine zu Theater, Kunst, Literatur, Mode und Pop. Teresa Präauer schreibt 2017/18 im Auftrag für das Schauspiel Frankfurt. Ihr aktueller Roman »Oh Schimmi« (Wallstein Verlag, Göttingen) ist eine ›buchgewordene‹ Performance, wie gemacht für eine Umsetzung auf der Bühne.
Neuigkeiten
Presse
Die Zeit

»Teresa Präauer hat einen formvollendet freien Roman geschrieben, verrückt, verstörend, sehr komisch und auch tragisch.«

ORF

»Wir sind in Lauf der Lektüre durch etliche doppelte Böden gerasselt. Mit dem allergrößten Vergnügen.«

Süddeutsche Zeitung

»Sprachgewaltig wird die Gewalt der Sprache, was wir mit ihr machen können und was sie mit uns macht, inszeniert.«

MDR

»Ihre Sprache ist ein Ereignis.«

taz

»Es ist verblüffend und höchst unterhaltsam zu lesen, wie plausibel dieser Schimmi allein aus der Logik seiner Sprache heraus gerät.«

Radio Fritz

»Dieses ganze Buch verhält sich wie eine riesige umherflippernde Kugel, gefüllt mit grellbunten Smarties, kreischenden Affen, Brausepulver und Neonröhren.«

KulturErnten

»Oh Schimmi ist die buchgewordene Performance. Ein zweihundertseitiges Tischfeuerwerk.«

Aufführungen