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theater und medien
Theater, UA: 25.11.2017, Schauspiel Leipzig, Regie:Mirja Biel
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Synopsis

Back to the Future. Sascha Hargesheimer kehrt in die Welt der 80er Jahre zurück: mitten hinein in den Siegeszug des Neoliberalismus, in die Zeit der Entwicklung des Fernsehens zum Massenmedium und zur Manipulationsmaschine, in die Ära der konspirativen Theorien und UFO-Sichtungen, in die Regierungszeit Ronald Reagans. Der damalige gesellschaftspolitische Zustand, der Reagans Wahlerfolg ermöglichte, läßt Parallelen zur heutigen Situation zu.

Doch ist es gar nicht primär die große Weltpolitik, die Sascha Hargesheimer in seinem neuen Stück in den Blick nimmt: Es ist vielmehr die Biographie einer Randfigur, deren Leben uns auf geheimnisvolle Weise sehr viel Aufschlussreiches über ihre Zeit und über uns erzählen kann.

Der Autor begibt sich auf Spurensuche und macht eine angesichts globaler Gleichzeitigkeit und totaler digitaler Verfügbarkeit erstaunliche Neu-Entdeckung. Aber wie erzählt man eine Geschichte? Wie findet man Wahrheit in einer Erzählung? 

 

 

ZEIGENSascha Hargesheimer
1982 in Frankfurt am Main geboren. 2004 Gründung des freien Theaters Landungsbrücken Frankfurt. Assistenzen am TAT und Schauspiel Frankfurt, von 2006 bis 2008 Assistent am Maxim Gorki Theater Berlin. Studium Szenisches Schreiben an der UdK Berlin sowie freier Regisseur und Autor. Das Stück POLEN IST MEIN ITALIEN gewinnt bei der Langen Nacht der Neuen Dramatik 2013 den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik, 2014 wird das Nachfolgestück ARCHIV DER ERSCHÖPFUNG mit dem Osnabrücker Dramatikerpreis ausgezeichnet und 2015 im Rahmen der Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt. Nach Aufträgen u.a. für das Schauspiel Frankfurt schreibt Hargesheimer für das Schauspiel Leipzig.
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UA: 25.11.2017, Schauspiel Leipzig