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theater und medien
Theater, UA: 14.4.2018, Schauspiel Frankfurt, Regie: Nele Stuhler und Jan Koslowski
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Synopsis

Der Schinken ist die Keule des Schweins, also seine hintere Körperpartie. Das Bürgertum ist so etwas wie der Schinken der Demokratie. Ihr Sitzfleisch. Ein nahrhaftes und lange gereiftes Stück unserer heutigen Gesellschaft. Ein alter Schinken eben.

Aber warum will den niemand mehr essen? Weil er so alt geworden ist? Weil die Bürger das –tum längst abgeschüttelt haben? Jedenfalls ist es jetzt tot, das Bürgertum. Niemand weiß, warum es tot ist und wie lange schon. Fest steht, es wurde neulich noch lebend gesehen. Ein forensisches Fossil. Vielleicht hat es sich selbst umgebracht oder ist eines natürlichen Todes gestorben. Doch viel wahrscheinlicher ist, daß das Bürgertum hinterrücks ermordet wurde.

Im Hochtaunuskreis treffen sich deswegen die ersten Opfer eines langen Epos, das hier seinen Epilog findet. In den Augen der Briefträgerin steht die Trauer über das Ableben einer ganzen aussterbenden Klasse. Wer wurde hier eingeladen und warum? Und wer wurde eigentlich ermordet? Das gilt es herauszufinden. Der Tod des Bürgertums ist der schlechteste Krimi der Welt.

Stuhler/Koslowski
Nele Stuhler und Jan Koslowski arbeiten seit 2007 sowohl als Regiekollektiv als auch als enthierarchisiert arbeitendes Theaterkollektiv (LEIEN DES ALLTAGS). Sie arbeiten an der Gessnerallee Zürich, am Ballhaus Ost Berlin, am Ringlockschuppen Ruhr (im Rahmen der Ruhrtriennale Masterclass 2016) sowie neuerdings am Schauspiel Frankfurt. Sie beschäftigen sich gerne mit Themen, über die schon alles gesagt wurde, wie Geld, Freundschaft, Internet, die Bahn oder Kommunismus. Nele Stuhler und Jan Koslowski mögen Activity, Dating, Fun, Flirting, Verkleiden, Sports und Schminken. Deswegen machen sie auch Theater.
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Uraufführung:

14.4.2018, Schauspiel Frankfurt