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theater und medien
Theater, UA: 14.12.2017, Berliner Ensemble, Regie: Ersan Mondtag
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Synopsis

Ersan Mondtag schreibt und inszeniert für das Berliner Ensemble einen Abend mit dem Titel »Die letzte Station«. Eine Seniorenresidenz und deren Bewohner – deren Erlebnisse, Bedürfnisse, Nöte und Freuden – werden im Zentrum stehen. Ein (auch) humorvoller Abend über das Alter und dessen Folgen für das Individuum, der aber außerdem einen kritischen Blick auf den gesellschaftlichen Umgang mit dem Altern werfen will. Die Arbeit wird in Kooperation mit der DANCE ON - Company entstehen. Die DANCE ON, eine Initiative von DIEHL+RITTER, richtet den Fokus auf die künstlerische Exzellenz von Tänzerinnen und Tänzern über 40.

ZEIGENErsan Mondtag
Ersan Mondtag, 1987 in Berlin geboren, arbeitet zwischen den Feldern Theater und Musik, Performance und Installation. Das Regie-Studium an der Otto Falckenberg Schule München brach er ab und gründete das »KAPITÆL ZWEI KOLEKTIF«. 2014 und 2015 wurde er zum Festival »radikal jung« nach München eingeladen. Er wurde zweimal in Folge zum Berliner Theatertreffen eingeladen, 2016 mit TYRANNIS, 2017 mit DIE VERNICHTUNG. Theater Heute kürte ihn zum Nachwuchsregisseur des Jahres 2016 sowie zum Kostümbildner des Jahres 2017. Mondtag arbeitet am Thalia Theater Hamburg, am Berliner Ensemble, am Maxim Gorki Theater und an den Münchner Kammerspielen.
Neuigkeiten
Presse
Der Tagesspiegel

»Ersan Mondtag beweist mal wieder, dass er Romantiker ist. Nicht im verkitschten Sinne, sondern wegen seines Hangs zur Nachtseite, auch zum Märchen- und Mythenhaften. […] [D]er Text hat seine leuchtenden Momente. Etwa, wenn Judith Engel mit ruhiger Abgeklärtheit bilanziert: ›Sie wurden in die Windel geboren und gehen in die Windel zurück, nur ohne den liebevollen und besorgten Blick einer Mutter.‹ Da blitzt der wahre Horror einer Existenz auf.«

Die Welt

»Mondtag arbeitet mit den üblichen Verfremdungstechniken, die sein Theater so einzigartig machen: ein seltsames, unmöglich erscheinendes Gegeneinanderarbeiten der Körperglieder, ein Spiel mit Doppelgängern, religiösen und psychologischen Urszenen. Totentanz, Veitstanz, Mysterienspiele.«

SWR2

»Ersan Mondtag ist definitiv ein Regisseur, der seine Mittel beherrscht. Er setzt die Gefühle älterer Menschen in bedrückende Theaterbilder um. Kein angenehmer Theaterabend – aber ein starker.«

Aufführungen

Uraufführung:

14.12.2017, Berliner Ensemble