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theater und medien
Theaterstück, 1D - 2H, UA: 30.06.2005, Theater unterm Dach, Berlin
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Synopsis

 Drei Lebensläufe, drei Katastrophen. Uns hübsch erzählt, uns ins Gesicht und Gewissen geredet werden sie aus der Perspektive derer, die sich in den Dienst des Kapitals, der Demokratie und der Menschenrechte gestellt haben: der Opfer höchster Werte ihrer, unserer Gesellschaft; jetzt im Gefängnis, weil im Krieg für den Frieden oder bei der Übererfüllung neoliberaler Geschäftspraktiken etwas schief gelaufen ist. Aber haben diese drei Menschen nicht genau das getan, was man von ihnen verlangt hat? Werden sie jemals verstehen, wie passieren konnte, was passiert ist? Im Namen der Firma, im Namen der Menschenrechte, im Namen der freien Welt? Ein Erlebnisbericht aus den dunkelsten Herzen unserer westlichen Gesellschaft.

 


Eingeladen zum Impulse-Festival 2005

ZEIGENMarcel Luxinger
Marcel Luxinger arbeitet als Autor, Regisseur, Bearbeiter und Dramaturg in der freien Szene und an Staatstheatern u.a. in Frankfurt, Stuttgart, Dresden, Hamburg und Berlin. Neben eigenen Stücken schreibt er Bearbeitungen moderner Klassiker und inszeniert brisante politische Projekte. Sein Stück KRIECH ODER: ORIENTIERUNGSHILFE FÜR DEN WERTEKOMPASS (UA: Schauspiel Frankfurt, 2005) wurde u.a. am Theater Erlangen nachgespielt. 2016 entstand in Zusammenarbeit mit PNAC (Companie für präemptive und nachhaltige Auseinandersetzung) und dem collective yemina (yemina gharbi & mehdi younes) das aktuelle Stück GUTMENSCHENDÄMMERUNG.
Neuigkeiten
Presse
Impulse Jury

»Unter welchen Bedingungen verletzt man die Menschenrechte, zu deren Anerkennung man andere zwingen will? Wer sitzt wo am längeren Hebel? Und wie zynisch kann Demokratie sein? Solche Fragen beantwortet ›Kriech‹. Theater als Kunst der Unterhaltung mit dem Scharfblick auf ganz verrückte, nicht ganz normale Schicksalszusammenhänge.«

Neues Deutschland

»Es ist ein zutiefst politisches Stück, das zeigt, wie Verantwortliche mit ihren gescheiterten Helfern umgehen.«

Berliner Morgenpost

»Der Anlagebetrüger, der Kriegstraumatisierte, die Folter-Soldatin: Diese drei sind nicht besser oder schlechter als alle anderen, die in denselben Systemen dieselben Dinge taten. Nur daß diese drei mit dem System nicht fertig wurden, dafür aber das System mit ihnen. Und trotzig hallt es nach: ›Aber auch Fallobst kann sympathisch sein.‹«

Aufführungen

Uraufführung

30.6.2005

Theater unterm Dach, Berlin

Aufführung: 24.11.2012, Theater Erlangen