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theater und medien
Theater
Zitate

»Eine leidenschaftliche Spracharbeiterin ist zu entdecken.«

(Jury der Mülheimer Theatertage 2013)

 

»Eindeutigkeiten sind Katja Brunners Sache nie«

(NZZ zu »DEN SCHLÄCHTERN IST KALT oder OHLALAHELVETIA«)

Person

Geboren 1991 in Zürich, studierte Katja Brunner Literarisches Schreiben am Literaturinstitut Biel/Bienne und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin.

2010 entstand ihr Stück »von den beinen zu kurz«, das am Theater Winkelwiese in Zürich uraufgeführt wurde. 2012 nahm sie an den Werkstatttagen des Wiener Burgtheaters teil. 2013 war sie mit ihrem Stück »die hölle ist auch nur eine sauna« zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen, gewann mit der Deutschen Erstaufführung von »von den beinen zu kurz« den Mülheimer Dramatikerpreis und wurde in der Kritikerumfrage von »Theater heute« zur Nachwuchsautorin des Jahres gewählt. In der Spielzeit 2014/2015 war Katja Brunner Hausautorin am Theater Luzern und im Sommer 2015 Stipendiatin am Literarischen Colloquium Berlin. 2016 erhielt sie ein Werkjahr der Stadt Zürich für einen Romanentwurf zugesprochen.

Im Februar 2018 wurde Katja Brunner für ihre Arbeit der mit 30.000 CHF dotierte Förderpreis des Kulturpreises des Regierungsrates Zürich verliehen.

Im Dezember 2017 wurde das Auftragswerk »DEN SCHLÄCHTERN IST KALT oder OHLALAHELVETIA« am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. Ihr jüngstes Stück DIE HAND IST EIN EINSAMER JÄGER ist ein drängender poetischer Appell, eine Anrufung vielgestaltiger Frauenkörper und eine mehrstimmige Kampfansage an vermeintliche Deutungshoheiten.

 

 

Neu bei schaefersphilippen

Wir freuen uns sehr, daß Katja Brunner ab sofort vom Theaterverlag schaefersphilippen vertreten wird. Herzlich Willkommen!

Brunner für Hörspielpreis der Kriegsblinden nominiert

Für den 67. Hörspielpreis der Kriegsblinden, der am 29. Mai im Deutschlandfunk Köln verliehen wird, hat eine 15-köpfige Jury drei Arbeiten nominiert. Dabei ist auch Katja Brunner mit ihrem vom SRF produzierten Hörspiel »Geister sind auch nur Menschen«. In der Jurybegründung heißt es: »Wie mag es aussehen, im Inneren eines dementen Menschen? Wie könnte eine innere Sprache diese Wirklichkeit fassen? Und was findet eigentlich statt auf den langen Fluren der Aufbewahrungsgebäude für solche Leute? Katja Brunner läßt soziologische Fragen beiseite und bietet in einer Art ›Pflegeoper‹ mit überraschenden, teils grotesken Sprachbildern einen neuen Zugriff auf ein drängendes gesellschaftliches Thema.«

Werke
ZEIGENDie Hand ist ein einsamer Jäger

Noch frei zur Uraufführung

(Die Rechte an früheren Texten von Katja Brunner werden von Henschel Schauspiel vertreten.)