Gordon Kämmerer

Inszenierungen
Theater
Zitate

»›Biedermann und die Brandstifter/Fahrenheit 451‹ entfaltet die ganze Magie des Theaters – und liest uns Bürgern die Leviten.«
(Ruhr Nachrichten)

»Standing Ovations für einen rasanten, scharfsinnigen Abend« (Westfälischer Anzeiger über »Tartuffe«)

Person

Gordon Kämmerer, geboren 1986 in Eisenach, studierte nach seiner Zeit als Regieassistenz in der Spielzeit 2007/08 am Hans Otto Theater Potsdam, Schauspiel am Schauspielinstitut »Hans Otto« an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig, das er 2012 abschloss. Seither ist er als freier Schauspieler tätig, u.a. in dem Kinofilm »Dessau Dancers« (2014) von Jan Martin Scharf, Tatort Münster (2016) und »Rakete Perelman« (2017) von Alexander Alaluukas (Nominierung beim Max-Ophüls-Preis als bester Nachwuchsdarsteller).

Bereits 2011 begann er sein Studium der Theaterregie an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Im Rahmen des »Freiboxens« inszenierte er u.a. 2013 »Haarmann« von Marius von Mayenburg in der Box des Deutschen Theaters Berlin und 2014 am bat-Studiotheater der HfS »Ernst Busch« von Bernard-Marie Koltès »Der Kampf des Negers und der Hunde«.

Seine UA-Inszenierung »Das Tierreich« von Nolte/Decar (Schauspiel Leipzig) wurde 2015 zum Festival Radikal jung nach München sowie zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Es folgten die UA »der herzerlfresser« von Ferdinand Schmalz sowie seine Diplominszenierung »Die Räuber«, beide am Schauspiel Leipzig, letztere im Großen Haus.

Am Schauspiel Dortmund eröffnete er die Spielzeit 2016/17 im Megastore mit »Kasimir und Karoline«. 2017/18 folgen Arbeiten an den Schauspielhäusern in Leipzig, Dortmund und Hannover.

Mit dem Theater Dortmund und dem Schauspiel Leipzig setzte Gordon Kämmerer seine Zusammenarbeit auch 2018/19 fort. Mit »Tartuffe« entstand seine dritte Arbeit in Dortmund.

Am Schauspiel Leipzig zeichnete er für die Deutsche Erstaufführung von Bernhard Studlars Stück »Nacht ohne Sterne« verantwortlich: »ein Highlight« befand Michael Laages. »Der große Zauber der Aufführung« von Bernhard Studlars Stück speise sich »aus erstaunlichen Spiel-Ideen in Bühnenbild (ebenfalls Gordon Kämmerer) und Kostümen (Josa Marx)«.  Weiter heißt es: »Nichts ergibt sich zwingend aus Studlars Text. Aber gerade in dieser vollkommenen Unvereinbarkeit mit den Bild-Ebenen von Kämmerer und Marx reduziert sich die zuweilen etwas rabiate Alltäglichkeit; auch die Worte gewinnen, je mehr die Bilder die Geschichte weg treiben von der dramatischen Struktur dauernder Begegnungen. Ein Endzeit-Szenario steckt in Studlars Text – aber das allein wäre erzlangweilig, würde Kämmerers Inszenierung nicht stattdessen (oder darüber hinaus) diesen fantastischen kleinen Totentanz zeigen.«

in der Spielzeit 2019/20 inszeniert Kämmerer erneut am Schauspiel Leipzig sowie erstmalig am Staatstheater in Cottbus.