Jessica Glause

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Zitate

»Jessica Glause has concocted a blend of humor, horror and youthful energy that hardly feels like a didactic documentary about Europe’s refugee crisis.«
(NY Times)

»Eine herausragender Abend, der das Leben seiner Akteure durch streng überdachte Detailarbeit zur Kunst macht, die das Leben berührt.«
(Süddeutsche Zeitung)

Person

Jessica Glause wurde 1980 in Niedersachsen geboren. Sie studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim. Seit 2010 arbeitet sie als Regisseurin an Stadt-und Staatstheatern und hat sich überdies durch zahlreiche Rechercheprojekte einen Namen gemacht.

Inszenierungen entstanden unter anderem am DT Berlin, an der Bayrischen Staatsoper, am Staatsschauspiel Dresden, am Theater Freiburg, am Volkstheater München und am Volkstheater Wien.

Ihre dokumentarische Stückentwicklung DEAR MOLDOVA, CAN WE KISS JUST A LITTLE BIT? wurde zu mehreren Festivals eingeladen, wie dem Festival Radikal Jung, Politik im Freien Theater und mit dem Publikumspreis des Deutsch-europäischen Bürgerbühnenfestivals am Staatsschauspiel Dresden 2014 ausgezeichnet.

Ihre Inszenierung UND JETZT DIE WELT! von Sibylle Berg am Münchner Volkstheater gewann den Publikumspreis beim Festival Radikal Jung 2015. Große Aufmerksamkeit fand zudem ihre Musiktheaterproduktion NOAH mit 40 Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund an der Bayerischen Staatsoper.

In der Spielzeit 2016/2017 arbeitete Jessica Glause am Staatsschauspiel Dresden, am DT Berlin und am Münchner Volkstheater. 2017/18 kehrt sie u.a. mit Akteur*innen aus der der Produktion NOAH mit der Stückentwicklung MOSES und gemeinsam mit Beni Brachtel an die Bayerische Staatsoper zurück. Glause sei hier zusammen mit den jungen Akteur*innen und den Musiker*innen »ein herausragender Abend [gelungen], der das Leben seiner Akteure durch streng überdachte Detailarbeit zur Kunst macht, die das Leben berührt.« (SZ)

Nach Arbeiten in u.a. in Bozen, an den Kammerspielen und an der Staatsoper in München erhielt Jessica Glause 2018 den Förderpreis für Theater der Stadt München. In der Begründung der Jury hieß es, daß Jessica Glause »die Dramen der Realität in packende theatrale Erzählungen verwandeln kann«.

In der Spielzeit 2018/19 entwickelt Jessica Glause zum wiederholten Mal ein Musiktheaterstück im Auftrag der Bayerischen Staatsoper. Am Schauspiel Frankfurt inszeniert sie die Uraufführung von David Grossmanns Roman »Eine Frau flieht vor einer Nachricht.«