Mareike Mikat

Inszenierungen
Theater
Zitate

»Ein Mensch - wie stolz das klingt", ein Zitat Gorkis, hat ihr der Großvater einst im Poesiealbum mit auf den Weg gegeben. So morbide und bizarr sind die Geschichten, die Mikat erzählt, und so spielerisch leichthändig sind sie konstruiert, daß der Stolz des Menschen wie feiner Sand zwischen den Fingern verrinnt.«
(Frankfurter Rundschau)

Person

Mareike Mikat, (*1978 in Frankfurt/O.), studierte zunächst Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, dann Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin.

Seit 1998 realisiert sie Inszenierungen u. a. am Staatstheater Stuttgart, Staatstheater Kassel, Theater Heidelberg, Staatstheater Karlsruhe, Volkstheater München, Centraltheater Leipzig und in Berlin am Theater unterm Dach, der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, am Maxim Gorki Theater und am HAU.

Als Hausregisseurin war sie 2007-2008 am Thalia Theater Halle und 2008-2010 - unter der Intendanz von Sebastian Hartmann - am Schauspiel Leipzig. An der dortigen Skala inszenierte sie u. a. die deutschsprachige Erstaufführung von Iwan Wyrypajews »Juli« und wurde damit zum Festival radikal jung 2009 eingeladen, wie auch 2011 mit ihrer Inszenierung des Romans »Das 5. Imperium« von Viktor Pelevin.

Für die Bühne bearbeitete Mikat u.a. »Gegen die Wand« von Fathi Akin, »Homo Faber« von Max Frisch, COCKA HOLA COMPANY von Matias Faldbakken.

Mit ihren Arbeiten »Antigone« (2008), »Juli« (2009) und »Homo Faber« (2011) wurde sie in der Kritiker*innenumfrage von Theater Heute für die Kategorie Nachwuchsregisseurin des Jahres nominiert.

Zuletzt inszenierte sie »Unter drei« (ein Projekt zum NSU) nach Texten von Olivia Wenzel am Ballhaus Ost, Franz Kafkas »Verwandlung« am Staatstheater Braunschweig und »Minna von Barnhelm« am Theater Bielefeld.

In der Spielzeit 2014/15 kehrte sie als Regisseurin an das Theater Bielefeld und an das Staatstheater Stuttgart zurück.

Es folgten Inszenierungen am Theater der jungen Generation Dresden und am Theater Freiburg.

2017/18 setzte Mareike Mikat die Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Schwerin und dem Theater Bielefeld fort. In Schwerin inszenierte sie »Amphitryon« nach Molière von Heinrich von Kleist, in Bielefeld den »Menschenfeind« von Molière.

Auch in der Spielzeit 2018/19 wird Mareike Mikat in Bielefeld inszenieren. Im September feiert dort ihre Arbeit »Charlys Tante« Premiere. Es folgen Inszenierungen an den Theatern Konstanz und Augsburg.