Saar Magal

Neuigkeiten
Theater/Oper/Tanz
Zitate

»Sie leistet faszinierende Forschungsarbeit, und zwar auf offener Bühne.« (tanz)

»Dieses Theater, das seinen Adressaten im Doppelsinn direkt anspringt, ihn herausfordert, macht Spaß.« (Münchner Merkur)

Person

Saar Magal wurde in Israel geboren und studierte an der Thelma Yalin Arts Highschool Tel Aviv sowie am Laban Centre for Movement and Dance in London. Von 1996 bis 1999 kreierte sie mehrere Stücke für die Batsheva Dance Company. Zudem entstanden mehrere Choreografien am Suzanne Dellal Center in Tel Aviv. In der Folge arbeitete sie in verschiedenen Funktionen international.

Saar Magal erschafft Tanz-Theater- und Opern-Performances und arbeitet dabei mit Tänzer*innen, Schauspieler*innen, Sänger*innen, Forscher*innen, visual artists und Musiker*innen.

In zahlreichen Produktionen arbeitete sie als Choreografin mit dem polnischen Regisseur Krzysztof Warlikowski zusammen, u. a. am Piccolo Teatro Mailand, am Staatstheater Stuttgart, am Staatstheater Hannover, der Nationaloper Warschau, der Opéra Garnier in Paris, dem Teatro Real in Madrid sowie der Opéra Bastille in Paris. Gemeinsam mit Warlikowski schuf sie auch »Death in Venice«, das im Rahmen von X Wohnungen am HAU zu sehen war.

Mit dem amerikanischen Regisseur Robert Woodruff erarbeitete sie »Phaedra 4.48« am ART Institute in Cambridge und am Mxat Theater Moskau. Zudem übernahm sie Choreografien in diversen von Woodruffs Produktionen, welche in Israel, den USA und den Niederlanden aufgeführt wurden.

Magal lehrte am ART Institute for Advanced Theatre an der Harvard Universität, an der University of Chicago, im Peridance Scholarship Program in New York sowie an Hochschulen in Tel Aviv und Jerusalem. Sie erhielt einen Fellowship (International Research Center for Interweaving Performance Cultures) an der Freien Universität Berlin und war Visiting Artist in Residence am Stanford Arts Institute der Stanford University in San Francisco.

Mit den von ihr kreierten und inszenierten Crossover-Projekten »Hacking Wagner« und »A Monteverdi Project – Futurity Trilogy Episode 2« war sie zuletzt auch in Deutschland präsent, und zwar an der Bayerischen Staatsoper, München, und an der Staatsoper Unter den Linden, Berlin.

 

ARTE-Bericht über »Hacking Wagner«: