KontaktImpressum
theater und medien
Theater, Video
Zitate
Person

Jörn Hintzer und Jakob Hüfner sind Datenstrudel. Kennengelernt haben sie sich während des Regiestudiums an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Gemeinsam entwickelten Hintzer und Hüfner Drehbuchstoffe und Serienkonzepte, bevor sie 2000 zusammen mit einem Dutzend Gleichgesinnter den Websender »Datenstrudel« ins Leben riefen, um monatlich, jeweils am 1.1., 2.2., 3.3. ..., eine interaktive Webshow im Netz zu streamen.

Heute begreifen sich Datenstrudel als kreatives Duo, das im Spannungsfeld von Kommerz bis Kunst, von Animation bis Spielfilm, Neuen und Alten Medien arbeitet. In den vergangenen Jahren haben Datenstrudel verstärkt für das Theater gearbeitet. Aus Anlaß der Schillertage 2007 fanden sich Hintzer und Hüfner mit Tom Kühnel und Jürgen Kuttner zusammen. In dieser Konstellation, ergänzt durch Suse Wächter, entstand 2009/10 die Revue GÖTTER, KEKSE, PHILOSOPHEN am Staatstheater Hannover. 2010/11 präsentierten Datenstrudel, Kühnel, Kuttner und Wächter unter dem Titel KUNST WIRD WOANDERS GEBRAUCHT ALS WO SIE RUMSTEHT eine weitere Koproduktion im Großen Haus des Schauspiels Hannover (Premiere: 23.10.2010).

In der Spielzeit 2011/12 entstand - ebenfalls in Hannover und wiederum gemeinsam mit Jürgen Kuttner - der Abend KOLLATERSCHLAGER.

Im Juni 2012 folgte mit DIE WELT OHNE UNS: DIE AFFEN eine erste eigene Produktion für das Staatstheater Hannover.

Im August 2017 entstand unter dem Titel »Bewegtes Land« auf der Zugstrecke Jena-Naumburg eine Inszenierung für vorbeifahrende Züge als einzigartige Mischform aus Musik, Kunst, Theater und Spektakel.

Werke
ZEIGENGötter, Kekse, Philosophen

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Keks und Leibniz, Autogerechtigkeit und Hannah Arendt, Dada und Gazprom, Kanzler, Kunst und Chaostagen? Die Antwort lautet: Hannover! Eine stadtspezifische Revue von Tom Kühnel, Jürgen Kuttner, Suse Wächter und Datenstrudel. 

Helden Mannheims

Theaterrevue anläßlich der 400-Jahr-Feier Mannheims. In Zusammenarbeit mit Jürgen Kuttner, Tom Kühnel und Suse Wächter. 

ZEIGENKollateralschlager

In diesem Singspiel dreht sich alles um Schlager, seine Wirkungen und Nebenwirkungen, seine Aus- und Einschläge. Denn Schlager sind nicht nur deutsche Hits, sondern auch Möglichkeiten von Weltverständnis. Schon in seinem Buch »Die Geburt des radikalen Islamismus
aus dem Hüftspeck des deutschen Schlagers« fand Kuttner überraschende, spitzwinklige und pointengenaue Bezüge. So wie sich im Teheraner Auftritt der Jacob Sisters die politisch-geschichtlichen Hintergründe von 9/11 zeigen, finden sich im Hazy-Osterwald-Sextett die modernsten Vertreter einer Kritik der gegenwärtigen politischen Ökonomie, und in Juliane Werdings »Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst« spricht die Erkenntnisphilosophie mit sich selbst. In einer dissonanten Mischung demonstriert Jürgen Kuttner, wie brandaktuell und hilfreich deutsche Musik sein kann, auch wenn sie von vorgestern ist. Schauspieler unseres Ensembles springen gemeinsam mit den Webartisten Datenstrudel und der Puppenspielerin Suse Wächter von Hit zu Hit, von Gunter Gabriel zu Christian Anders, vom Liveauftritt zur Videoperformance, vom Animationssong zur Danceshow.

ZEIGENKunst wird woanders gebraucht als wo sie rumsteht

Der Titel ist These. Geht Kunst ins Museum, in Galerien, in Auktionshäuser, in Schließfächer? Was passiert, wenn man die Kunst wieder auf die Straße trägt? Oder auf eine Theaterbühne? In Zeiten, die von uns fordern, die Elastizität unseres Vorstellungsvermögens zu erhöhen, ist die Rückbesinnung auf die künstlerischen Strategien des 20. Jahrhunderts überraschend hilfreich. In einer großangelegten Show wird Kuttner gemeinsam mit dem Ensemble, den Videokünstlern von Datenstrudel, der Puppenspielerin Suse Wächter und Überraschungsgästen Werke aus der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts Revue passieren lassen und in experimentellen Anordnungen auf ihren Nutzwert überprüfen.

Trennungslied

Musikvideo für PeterLicht. 2008

Weltverbesserungsmaßnahmen

WELTVERBESSERUNGSMASSNAHMEN sind 8 Episoden über Deutsche, die mit ihren Ideen versuchen die Welt zu verbessern. Premiere: Berlinale, Perspektive dt. Kino 2005.

Zugtheater

Performance, 2015