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Nora Abdel-Maksoud
Nora Abdel-Maksoud wurde in MĂŒnchen geboren. 2005 begann sie ihr Schauspiel-Studium an der Hochschule fĂŒr Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. 2012 zeigte sie am Ballhaus Naunynstraße ihre erste Regie- und Autorinnenarbeit HUNTING VON TRIER, die in einer Hörspielfassung im Deutschlandradio Kultur gesendet wurde. 2014 schrieb und inszenierte sie KINGS, das am Ballhaus Naunynstraße uraufgefĂŒhrt und zum Festival »radikal jung« am MĂŒnchner Volkstheater eingeladen wurde. Es folgten
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Akiz
Akiz wurde 1969 in Stuttgart geboren. Nach dem Abitur studierte er zwei Semester Malerei und Fotographie an der Kunstschule Stuttgart, bis er dann 1991 im ersten Jahr der neu gegrĂŒndeten Filmakademie Baden- WĂŒrttemberg angenommen wurde und dort bis zu seinem Diplom 1995 Spielfilmregie studierte. Sein Abschlussfilm wurde fĂŒr den Studentenoscar der Academy Awards nominiert. 1997 entstand sein SpielfilmdebĂŒt »Schools Out« fĂŒr den SWF. Es folgten weitere Arbeiten als Auftragsregisseur fĂŒr
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Olga Bach
Olga Helen Bach wurde 1990 in Berlin geboren. Nach dem Abitur 2009 folgten Hospitanzen bei Jan Pappelbaum und bei Andreas Kriegenburg. 2010 Text und Regie fĂŒr den Dokumentarfilm „Hamar“ fĂŒr das Max-Planck-Institut in Jinka, SĂŒdĂ€thiopien; Reisebericht „Wenn Tische und StĂŒhle fehlen“ in „Heimat“, Konkursbuch 48, Aufbau Verlag Berlin 2010. Von 2010 bis 2014 Studium der Philosophie und Deutschen Philologie an der Freien UniversitĂ€t Berlin und der Istanbul Üniversitesi, TĂŒrkei mit Abschluss
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Kai Ivo Baulitz
Kai Ivo Baulitz, geboren 1971 in DĂŒsseldorf, besuchte nach dem Abitur die WestfĂ€lische Schauspielschule in Bochum. Es folgte ein Engagement am Deutschen Theater in Göttingen. Auch in Bochum und Wuppertal stand er auf der BĂŒhne. 1999 entdeckte Margarethe von Trotta ihn fĂŒr die Arbeit vor der Kamera. Kai Ivo Baulitz ist seitdem in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen gewesen. Sein erstes TheaterstĂŒck TRANSPORTER wurde zum »Heidelberger StĂŒckemarkt« und zum »StĂŒckemarkt der Berliner
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Björn Bicker
Björn Bicker, der 1972 geboren wurde, studierte Literatur, Philosophie und Allgemeine Rhetorik in TĂŒbingen und Wien. Von 1999-2001 arbeitete er als Dramaturgieassistent und Dramaturg am Wiener Burgtheater, von 2001-2009 war er unter Frank Baumbauer Dramaturg an den MĂŒnchner Kammerspielen. Dort erfand, entwickelte und leitete er gemeinsam mit Peter KastenmĂŒller und Michael Graessner die Stadtprojekte BUNNYHILL (2003–2006) und ILLEGAL (2007–2008). Gemeinsam mit Malte Jelden entwickelte und
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Paul Brodowsky
Geboren 1980 in Kiel, lebt in Berlin. Bis 2005 studierte er Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der UniversitĂ€t Hildesheim. MitbegrĂŒnder und bis 2003 Mitherausgeber der Literaturzeitschrift BELLA triste; kĂŒnstlerischer Co-Leiter des Literaturfestivals »PROSANOVA« 2005. Szenische Lesung des StĂŒcks STADT, LAND, FISCH an den MĂŒnchner Kammerspielen wĂ€hrend der »Tage der jungen Dramatik 2004« und in englischer Übersetzung beim Tampere Theatre Festival 2005 sowie auf Einladung des Goethe
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Svenja Viola Bungarten
*1992 in Koblenz, studierte Szenisches Schreiben und Narrativer Film an der UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin. 2016 erhielt sie fĂŒr ihr Libretto POST NUCLEAR LOVE den »Berliner Opernpreis«. Ihre StĂŒcke wurden an verschiedenen Theatern uraufgefĂŒhrt. Seit 2019 ist sie Mitglied des Ministeriums fĂŒr MitgefĂŒhl. Sie hat im selben Jahr das Kollektiv DIE ANTAGONIST*INNEN mitbegrĂŒndet. Mit ihrem feministischen HorrorstĂŒck MARIA MAGDA gewann sie den Autor*innenpreis des Heidelberger StĂŒckemarkts 2021. Der
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Kim de lÂŽHorizon
Kim de l’Horizon, geboren 2666 auf Gethen, hat Germanistik im Elfenbeinturm, Literarisches Weinen in Biel und Hexerei bei Starhawk studiert. Mit dem Literaturmagazin »delirium« kratzt Kim an der Vorstellung, daß Texte von sogenannten »Individuen« produziert werden, also daß das allein, im stillen KĂ€mmerlein geschehe. Kim performt ĂŒbrigens auch ziemlich gerne, frĂŒher fĂŒrs junge theater basel sowie mit dem Kollektiv »e0b0ff« und im Leben. Die Arbeit am Debutroman »Blutbuch« dauert einige
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Matias Faldbakken
Matias Faldbakken, 1973 geboren, lebt als bildender KĂŒnstler in Oslo und gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller und GegenwartskĂŒnstler Skandinaviens. 2005 vertrat er sein Heimatland auf der Biennale in Venedig. Seine Romane THE COCKA HOLA COMPANY, MACHT & REBEL und UNFUN erschienen im Blumenbar Verlag. MACHT & REBEL wurde 2006 von den MĂŒnchner Kammerspielen in der Regie von Schorsch Kamerun uraufgefĂŒhrt, wenig spĂ€ter inszenierte Robert Lehninger den Stoff an der VolksbĂŒhne in Berlin.
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Michael Fehr
Michael Fehr, geboren 1982, wĂ€chst auf in GĂŒmligen bei Bern. Studium am Schweizerischen Literaturinstitut und am Y Institut der Hochschule der KĂŒnste Bern. »Kurz vor der Erlösung« (Verlag Der gesunde Menschenversand 2013) und â€șSimelibergâ€č (Verlag Der gesunde Menschenversand 2015) sind seine Buchpublikationen. Michael Fehr ist ein ErzĂ€hler und arbeitet musikalisch zusammen mit Manuel Troller. Er ist außerdem Schweizer Kurator fĂŒr Babelsprech zur Förderung junger deutschsprachiger Poesie und Juror
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Beatrice Fleischlin
Beatrice Fleischlin ist freischaffende Performerin und Autorin. Ihre Text- und BĂŒhnenarbeiten verfolgen konsequent die Suche nach einer zeitgenössischen Theatersprache. Mit ihren Arbeiten bewegt sie sich auf dem Grat zwischen RealitĂ€t und Fiktion und irritiert damit - auf ihre ganz direkte und intime Weise - den Wahrheitsbegriff. Aufgewachsen mit acht Geschwistern auf einem Schweine- und Schafzuchtbetrieb in Sempach (CH). Hauswirtschaftslehre, Fille-au-pair, Floristenlehre. Erste Erfahrungen
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AyƟe GĂŒvendiren
AyƟe GĂŒvendiren, 1988 in Wien geboren, ist in MĂŒnchen aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte GĂŒvendiren zunĂ€chst Jura an der UniversitĂ€t Augsburg sowie Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t in MĂŒnchen bevor sie 2017 ihre Regieausbildung an der Otto Falckenberg Schule in MĂŒnchen aufnahm. Von 2018 bis 2020 war sie Stipendiatin der Richard Stury Stiftung. Ihre selbstentwickelten Arbeiten GEGEN SÄTZE/GEGENSÄTZE sowie RECHT(S) - ÜBER DAS VERBRECHEN AN MARWA
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Lydia Haider
Geboren 1985, lebt seit 2004 in Wien. Schriftstellerin und Chefpredigerin der Musikkapelle gebenedeit, Autorin von »Wort des lebendigen Rottens. GesĂ€nge zum Austreiben«, »Wahrlich fuck you du Sau, bist du komplett zugeschissen in deinem Leib drin oder: Zehrung Reiser Rosi. Ein Gesang«, »rotten« und »Kongregation«. Lydia Haider studierte Germanistik und Philosophie, ist Mutter zweier Kinder und organisiert mit Kolleg*innen die Lesereihe Blumenmontag sowie das Kunstfestival Perspektiven
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Sascha Hargesheimer
Sascha Hargesheimer wurde 1982 in Frankfurt am Main geboren. 2004 GrĂŒndung des freien Theaters LandungsbrĂŒcken Frankfurt, dort entstehen auch erste Regiearbeiten. Assistenzen am TAT und Schauspiel Frankfurt, von 2006 bis 2008 fester Assistent am Maxim Gorki Theater Berlin. Danach Student des Studiengangs Szenisches Schreiben an der UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin sowie freier Regisseur und Autor. Die UrauffĂŒhrungsinszenierung von »Alans Krieg«, einer Bearbeitung des gleichnamigen Comics von
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Helgard Haug

Helgard Haug ist Autorin, Regisseurin und MitbegrĂŒnderin von Rimini Protokoll.

FĂŒr ihre Arbeit wurde sie mit etlichen Preisen ausgezeichnet: mit dem FAUST-Theaterpreis, dem MĂŒlheimer Dramatikerpreis, dem EuropĂ€ischen Theaterpreis und, fĂŒr das Gesamtwerk von Rimini Protokoll, mit dem Silbernen Löwen der 41. Theaterbiennale Venedig; sie erhielt den Hörspielpreis der Kriegsblinden und 2019 den Hörspielpreis der ARD.

FĂŒnf ihrer Inszenierungen wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. So auch


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Hofmann&Lindholm
Hannah Hofmann (*1971) und Sven Lindholm (*1968) realisieren seit 2000 interdisziplinĂ€re Projekte an der Schnittstelle zwischen Theater und Bildender Kunst im In- und Ausland. Sie verfolgen eine konzeptuelle, interventionistische Inszenierungspraxis, die sich serieller Mittel bedient und vor dem Hintergrund komplexer gesellschaftlicher ZusammenhĂ€nge ein intelligent-unterhaltsames Spiel mit unserer sozialen RealitĂ€t entfacht. Damit hat das KĂŒnstlerduo den Diskurs ĂŒber RealitĂ€t im Theater in den
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Nikolas Hoppe
Nikolas Hoppe lebt als freier Autor in Berlin. Er ist Lehrbeauftragter für Kreatives Schreiben & Texten an der SRH Hochschule Berlin, studierte Kreatives Schreiben & Kulturjournalismus im Bachelor und Literarisches Schreiben im Master an der Universität Hildesheim. Er war Mitherausgeber der BELLA triste - Zeitschrift für junge Literatur, Geschäftsführer von PROSANOVA - Festival für junge Literatur und Initiator von Bremen & Kampala - spaces of transcultural writing.   In der Spielzeit
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Juliane Kann
Juliane Kann, 1982 in Mecklenburg geboren, studierte szenisches Schreiben an der UdK, Berlin. 2004 erhielt sie den Publikumspreis des Hans Otto Theaters in Potsdam fĂŒr den Monolog ZWIEGESPRÄCH. Ihr StĂŒck BLUTIGES HEIMAT wurde beim StĂŒckemarkt des Berliner Theatertreffens 2005 vorgestellt und im FrĂŒhjahr 2006 am Maxim-Gorki-Theater, Berlin, uraufgefĂŒhrt. WĂ€hrend des von Thomas Jonigk geleiteten Autorenlabors 2006/07 am DĂŒsseldorfer Schauspielhaus entwickelte Juliane Kann eine Jugend-Trilogie,
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Paula KlÀy

Paula KlĂ€y wurde 1997 in ZĂŒrich geboren. Seit 2020 studiert sie Szenisches Schreiben an der UniversitĂ€t der KĂŒnste in Berlin.

FĂŒr das Figuren- und Objekttheater WagnerHowitz schrieb sie das AuftragsstĂŒck KAISER KOMPLEX, das im Oktober 2021 an der Schaubude Berlin uraufgefĂŒhrt wurde.

Das StĂŒck DIE UNZULÄNGLICHKEIT DER DINGE, gemeinsam mit Guido Wertheimer, wurde im MĂ€rz 2022 am Landestheater Detmold digital zur UrauffĂŒhrung gebracht. Stefan Keim schrieb dazu in Theater der Zeit: «Paula KlĂ€y und


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Oren Lavie
Oren Lavie ist ein israelischer Musiker, Regisseur, Theaterautor und Autor von Kinderliteratur. Als Musiker veröffentlichte er 2010 sein DebĂŒt-Album »The Opposite Side of the Sea«, das weite Aufmerksamkeit bekam. Das Video zur Single »Her Morning Elegance«, bei dem Lavie Co-Regie fĂŒhrte, war fĂŒr einen Grammy nominiert. 2017 kam das zweite Album »Bedroom Crimes« heraus, das unter anderem durch ein Duett mit Vanessa Paradis fĂŒr Aufsehen sorgte. Bei den Musikvideos zu den Singles fĂŒhrte Oren
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Anne Lepper
Anne Lepper studierte Philosophie, Literatur und Geschichte in Wuppertal, Köln und Bonn. Es folgten Promotionsstudien in Bamberg und Essen sowie das Studium des literarischen Schreibens an der Hochschule der KĂŒnste Bern. Mit ihrem DebĂŒtstĂŒck SONST ALLES IST DRINNEN wurde sie zum MĂŒnchner Förderpreis fĂŒr deutschsprachige Dramatik eingeladen. In der langen Nacht der neuen Dramatik, die 2009 erstmals an den MĂŒnchner Kammerspiele stattfand, gewann sie den Publikums- und Förderpreis. SONST ALLES
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Marcel Luxinger
Marcel Luxinger, geboren und aufgewachsen in ZĂŒrich. Abitur, Studium (Rechtswissenschaften) und unterschiedliche TĂ€tigkeiten. Ab 1997 eigene Projekte in ZĂŒrich, 2000 Übersiedlung nach Hamburg, seit 2001 in Berlin. Autor, Dramaturg und Regisseur an verschiedenen Theatern  (u.a. Hebbel-am-Ufer Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Staatstheater Stuttgart, Theater unterm Dach Berlin, Schauspielhaus Hamburg, Theater Erlangen), DrehbĂŒcher. Ab 2005 Dramaturg und Mitglied des Leitungsteams am
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Barbi Marković
Barbi Marković ist in Belgrad aufgewachsen und lebt seit 2006 in Wien, sie hat Germanistik in Belgrad und Wien studiert.
2006 veröffentlichte sie ihren ersten Roman »IzlaĆŸenje« im Belgrader Rende-Verlag. Der Remix von Thomas Bernhards »Gehen« wurde 2009 ins DeutscheÂ ĂŒbersetzt und unter dem Titel »Ausgehen" im Suhrkamp-Verlag veröffentlicht. Dramatisierungen des Romans wurden vom Schauspiel Köln, dem Theater Garage X in Wien sowie dem Bitef-Theater in Belgrad aufgefĂŒhrt. FĂŒr ihren
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Rainer Merkel
Rainer Merkel ist 1964 in Köln geboren, hat Psychologie und Kunstgeschichte studiert und lebt in Berlin. Von 2008 bis 2009 arbeitete er fĂŒr Cap Anamur im einzigen psychiatrischen Krankenhaus Liberias. Es erschienen die Romane â€șDas Jahr der Wunderâ€č, fĂŒr den er den Preis der JĂŒrgen Ponto-Stiftung erhielt, â€șDas GefĂŒhl am Morgenâ€č, â€șLichtjahre entferntâ€č, der auf der Shortlist fĂŒr den Deutschen Buchpreis stand, â€șBoâ€č und die Reportagen â€șDas UnglĂŒck der anderen. Kosovo, Liberia, Afghanistanâ€č und â€șGo
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Sanja Mitrović

Sanja Mitrović arbeitet als Theaterregisseurin, Performerin und Dozentin. Sie wurde in Zrenjanin im ehemaligen Jugoslawien geboren. Sie absolvierte ein Studium der Japanischen Sprache und Literatur an der UniversitĂ€t Belgrad und studierte »Mime Studies« an der Akademie fĂŒr Theater und Tanz der UniversitĂ€t Amsterdam. 2009 grĂŒndete sie die Compagnie »Stand Up Tall Productions«, die kollaborative Projekte im Bereich der »socially engaged practices« realisiert. Seit 2013 lebt Mitrović in BrĂŒssel,


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Azar Mortazavi
Azar Mortazavi, geboren in Wittlich/Rheinland-Pfalz, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. FĂŒr ihr StĂŒck Todesnachricht (UrauffĂŒhrung 2011 am Pfalztheater Kaiserslautern) wurde sie 2010 mit dem Else-Lasker-SchĂŒler-Dramatikerpreis ausgezeichnet. 2012 wurde ihr der exil-Dramatikerinnenpreis der wiener wortstaetten zugesprochen. Mit ihrem zweiten StĂŒck ICH WÜNSCH MIR EINS (UrauffĂŒhrung 2012, Theater OsnabrĂŒck, Regie: Annette Pullen) wurde Azar Mortazavi zu den
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Boris Nikitin
Boris Nikitin, in Basel geboren und Sohn ukrainisch-slowakisch-französisch-jĂŒdischer Einwanderer, ist Theaterregisseur, Autor, Kurator und Essayist.  Er ist  kĂŒnstlerischer Leiter des biennalen Festivals fĂŒr dokumentarische und propagandistische KĂŒnste «It’s The Real Thing». Seit 2007 setzt er sich in seinen Arbeiten mit der Darstellung und Herstellung von IdentitĂ€t und RealitĂ€t auseinander. Die StĂŒcke suchen den Grenzgang zwischen Illusionstheater und Performance, zwischen Dokumentarischem,
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Maxi Obexer
Maxi Obexer studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft in Wien und Berlin. Sie schreibt Prosa, TheaterstĂŒcke und Hörspiele und hat sich einen Namen mit politischen StĂŒcken und Essays gemacht. In den vergangenen Jahren suchte sie - als Dramatikerin, Buchautorin und Dozentin - immer wieder die Auseinandersetzung mit der europĂ€ischen FlĂŒchtlingspolitik. FĂŒr ihre Werke erhielt sie Preise und Stipendien, u.a. von der Akademie Solitude, der Akademie der
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Sofi Oksanen
Ihr im Jahre 2003 veröffentlichter DebĂŒtroman »Stalin's Cows« (Stalinin lehmĂ€t) brachte der jungen Finnin sogleich eine Nominierung fĂŒr den angesehenen finnischen Literaturpreis »Runeberg Award« ein. 2005 folgte mit »Baby Jane« bereits ein zweiter Roman. Noch als Studentin der Theaterakademie Helsinki schrieb sie mit »Purge« (FEGEFEUER) ihr erstes TheaterstĂŒck, welches 2007 am finnischen Nationaltheater in Helsinki uraufgefĂŒhrt wurde. Das StĂŒck diente Oksanen als Grundlage fĂŒr ihren
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PeterLicht
Der KĂŒnstler PeterLicht bewegt sich mit seiner Arbeit zwischen den Polen Text, Musik, Pop, Kunst, soziale Skulptur, Kapitalismus und SchnĂ€ppchenmarkt, »wobei am Ende was rauskommen soll, was vielleicht schön ist«. Nach seinen Musikalben »14 Lieder« (2001), »StratosphĂ€renlieder« (2003) und »Lieder vom Ende des Kapitalismus« (2006) erschien sein erstes Buch WIR WERDEN SIEGEN - BUCH VOM ENDE DES KAPITALISMUS. Ein poetisches Logbuch fĂŒr das neue Jahrhundert mit Geschichten, Gedichten,
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Teresa PrÀauer
Teresa PrĂ€auer, geboren 1979, ist Autorin und bildende KĂŒnstlerin und lebt in Wien. Ihr Roman »FĂŒr den Herrscher aus Übersee« wurde 2012 mit dem aspekte-Literaturpreis fĂŒr das beste deutschsprachige ProsadebĂŒt ausgezeichnet. Im Herbst 2014 erschien der KĂŒnstlerroman »Johnny und Jean«, ausgezeichnet mit dem Droste-Literaturförderpreis und dem Förderpreis zum Hölderlinpreis 2015 und nominiert fĂŒr den Preis der Leipziger Buchmesse 2015. Im Herbst 2016 erschien »Oh Schimmi«. Teresa PrĂ€auer war
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punktlive
punktlive fusionieren social media mit Film und Theater, suchen nach neuen ErzĂ€hlformen und Wegen, diese inhaltlich mit (klassischen) Stoffen zu verknĂŒpfen. Sie begreifen digitales Theater konsequent als neue und eigene Kunstform, fĂŒr die es gilt, eine Sprache zu finden.
Theater kann mehr als nur analog. Geschichten, die heute erzĂ€hlt werden, können und sollten mehr Menschen erreichen als das klassische Theaterpublikum. Die digitale LebensrealitĂ€t, der Umgang mit Medien und
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Milo Rau
Milo Rau, *1977 in Bern, studierte Soziologie, Germanistik und Romanistik in Paris, ZĂŒrich und Berlin, u. a. bei Tzvetan Todorov und Pierre Bourdieu. Ab 1997 erste Reportagereisen (Chiapas, Kuba), ab 2000 tĂ€tig als Autor fĂŒr die Neue ZĂŒrcher Zeitung, ab 2003 Arbeit als Regisseur und Autor im In- und Ausland, u. a. am Maxim-Gorki-Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, HAU Berlin, Theaterhaus Gessnerallee ZĂŒrich, Teatrul Odeon Bukarest und Beursschouwburg BrĂŒssel. Milo Rau grĂŒndete im Jahr
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Jovana Reisinger
Jovana Reisinger ist Autorin, Regisseurin und bildende KĂŒnstlerin. Nach ihrem Abschluss in Kommunikationsdesign an der Hochschule fĂŒr angewandte Wissenschaften MĂŒnchen studierte sie Drehbuch und Dokumentarfilmregie an der Hochschule fĂŒr Fernsehen und Film MĂŒnchen.  Reisingers DebĂŒtroman »Still Halten« wurde 2017 im Verbrecher Verlag veröffentlicht und 2018 mit dem Bayern 2-Wortspiele-Preis, einem Aufenthaltsstipendium im Literarischen Colloquium Berlin, sowie 2019 mit einem Aufenthaltsstipendiu
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Rimini Protokoll (Haug/Wetzel)
Helgard Haug (*1969) und Daniel Wetzel (*1969) haben am Giessener Institut fĂŒr Angewandte Theaterwissenschaft studiert und arbeiten in unterschiedlichen Konstellationen - oft auch mit Stefan Kaegi (*1971) - unter dem Label Rimini Protokoll. Sie gelten als die »Protagonisten und BegrĂŒnder eines neuen Reality Trends auf den BĂŒhnen« (Theater der Zeit), der die junge Theaterszene geprĂ€gt hat. Die Arbeiten finden in der bunten Zone zwischen RealitĂ€t und Fiktion statt und haben international
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Jaroslav RudiĆĄ
Jaroslav RudiĆĄ wurde 1972 in Turnov in der Tschechoslowakei geboren. Er studierte Germanistik, Geschichte und Journalistik an der TU Liberec, der Karls-UniversitĂ€t Prag und der FU Berlin. 2012/13 hatte er die Siegfried-Unseld-Gastprofessur an der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin inne. RudiĆĄ ist Autor zahlreicher tschechischer und deutschsprachiger Romane, Hörspiele, TheaterstĂŒcke, KinodrehbĂŒcher, Essays und Musikprojekte. Als Publizist arbeitet er regelmĂ€ĂŸig fĂŒr internationale Medien, u.a. fĂŒr
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Andreas Sauter
Geboren 1974 in ZĂŒrich. Nach dem Grundschullehrerdiplom studierte er 1997 ein Semester an der Schauspiel Akademie ZĂŒrich und wechselte 1998 an die Hochschule der KĂŒnste in Berlin zum Studiengang »Szenisches Schreiben«. Er arbeitet als Autor und Regisseur fĂŒr Theater, Hörspiel und Film. Seit ĂŒber 20 Jahren schreibt Andreas Sauter auch im Duo mit Bernhard Studlar, mit dem er 2000 fĂŒr A. IST EINE ANDERE den »Kleist-Förderpreis fĂŒr junge Dramatik« erhielt. 2007 begrĂŒndete Andreas Sauter mit
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Sauter & Studlar
Andreas Sauter und Bernhard Studlar haben sich an der UdK wĂ€hrend des Studiums »Szenisches Schreiben« kennengelernt. Gemeinsam schrieben sie A. IST EINE ANDERE, das 2000 mit dem Kleist-Förderpreis fĂŒr junge Dramatiker ausgezeichnet wurde. Der UrauffĂŒhrung an den StĂ€dtischen Theatern Chemnitz, folgten zahlreiche Nachspiele und mehrere Übersetzungen (u. a. ins Englische, Französische, Polnische und Russische). Die Hörspielfassung von A. IST EINE ANDERE wurde in der Schweiz zum Hörspiel des
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Roman Senkl
Roman Senkl, geboren und aufgewachsen in Graz, lebt und arbeitet in Dortmund und Berlin als Regisseur und Autor mit Schwerpunkt auf digitalen und hybriden Theaterformen. Seit seinem Studium Szenisches Schreiben an der UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin und Uni-T Graz sowie Regie an der Hochschule fĂŒr Schauspielkunst »Ernst Busch« war/ist er als MitbegrĂŒnder in verschiedenen Theatergruppen und Initiativen aktiv, u.a. in der Plattform Graz (mit Clemens Setz u.a.), dem K.G.I., onlinetheater.live,
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Cosmea Spelleken
Cosmea Spelleken (*1995), aufgewachsen in Freiburg, arbeitete freiberuflich bei Film & Theater und setzte eigene Kurzfilme um (u.a. »Honigkuchen«, »kill your Darlings« und »Die alten Herren«) bevor sie 2017 mit dem Studium der  Medienkunst an der HFG Karlsruhe bei Razvan Radulescu began. 2020 wechselte sie an die Filmakademie Wien, um bei Michael Haneke Regie zu studieren. Das digitale TheaterstĂŒck WERTHER.LIVE, welches 2020 Premiere hatte, war ihre erste eigene Theaterarbeit und u.a.
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Philipp Stadelmaier
Philipp Stadelmaier, geboren 1984 in Stuttgart, ist freier Autor, Filmkritiker und Filmwissenschaftler. Er studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Romanistik in Frankfurt, unter anderem bei Werner Hamacher. GegenwĂ€rtig promoviert er in Frankfurt und der UniversitĂ© Paris 8 Vincennes-Saint-Denis in Filmwissenschaft zu Jean-Luc Godards »Histoire(s) du cinĂ©ma« und dem französischen Filmkritiker Serge Daney. Seit 2012 schreibt Stadelmaier regelmĂ€ĂŸig Kritiken und Essays ĂŒber
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Dorian Steinhoff
Dorian Steinhoff, geboren 1985 in Bonn, ist Deutscher und  Österreicher. Er studierte Philosophie, Rechtswissenschaften und Germanistik an der UniversitĂ€t Trier. Seitdem arbeitet er als freier Autor und Literaturvermittler. Er veröffentlicht Prosa, schreibt fĂŒr Presse und Rundfunk und entwickelt neue Formate und Strategien fĂŒr Produktion, Rezeption und Reflexion von Literatur. FĂŒr seine Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet, Texte von ihm liegen ĂŒbersetzt in fĂŒnf Sprachen vor. Derzeit
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Darja Stocker
Darja Stocker, geboren 1983 in ZĂŒrich, absolvierte den Studiengang »Szenisches Schreiben« an der UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin. Ihre TheaterstĂŒcke wurden in mehr als 12 Sprachen ĂŒbersetzt und auf ĂŒber 30 BĂŒhnen national und international gespielt. FĂŒr ihr DebĂŒtstĂŒck »Nachtblind« wurde Darja Stocker 2005 der Autor*innenpreis des Heidelberger StĂŒckemarktes verliehen. Sie wurde damit außerdem zu den 32. MĂŒlheimer Theatertagen eingeladen. Ihr zweiter Text, »Zornig geboren«, entstand 2009 im
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Nis-Momme Stockmann
1981 auf Föhr geboren, studierte Nis-Momme Stockmann »Sprache und Kultur Tibets« in Hamburg, Medienwissenschaften im dĂ€nischen Odense und machte eine Ausbildung zum Koch, bevor er an der UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin »Szenisches Schreiben« studierte. Stockmann schreibt TheaterstĂŒcke, Hörspiele, Lyrik und Prosa. 2005 gewann er beim internationalen Filmfestival in Odense den 1. Preis fĂŒr seinen Kurzfilm »Ignorans«. Mit seinem StĂŒck DER MANN DER DIE WELT ASS wurde Stockmann beim Heidelberger
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Stuhler/Koslowski
Nele Stuhler und Jan Koslowski arbeiten seit 2007 sowohl als Autor*innen- und Regiekollektiv (als Stuhler/Koslowski) als auch als enthierarchisiert arbeitendes Theaterkollektiv (als LAIEN DES ALLTAGS), meist in Zusammenarbeit mit befreundeten KĂŒnstler*innen. Kennengelernt haben sie sich bei P14, dem Jugendtheater der VolksbĂŒhne am Rosa-Luxemburg-Platz, und seitdem kontinuierlich zusammengearbeitet. Ihre erste gemeinsame Arbeit »Paulina sulla spiaggia« wurde an der MĂ€rchenhĂŒtte Berlin
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Anne Tismer
Anne-Kathrin Tismer ist Performancekünstlerin, Tänzerin, Autorin, bildende Künstlerin und wurde in Versailles geboren. 1982-1985 studiert sie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Max-Reinhardt-Seminar in Wien. 1986-2004 arbeitet sie an Theatern mit Christoph Marthaler, Jürgen Kruse, Luc Bondy, Tom Kühnel, Christoph Schlingensief, und anderen. Sie spielt in dem Kinofilm »Mein langsames Leben« von Angela Schanelec die Maria, wird vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem
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Christine Umpfenbach
CHRISTINE UMPFENBACH studierte BĂŒhnenbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und Regie am Goldsmiths College London. Sie leitete das Obdachlosentheater RATTEN 07 (2000 - 2002) an der VolksbĂŒhne Berlin. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Regisseurin in verschiedenen StĂ€dten u.a. in MĂŒnchen, Freiburg, Riga, Tel Aviv, Taipei.  Ihre Theaterprojekte sind dokumentarisch und werden hĂ€ufig zusammen mit den Darsteller*innen entwickelt. Sie realisierte u.a. »Let's go West 2003« mit Bewohnern
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Wilke Weermann
Wilke Weermann wurde 1992 in Emden geboren. 2012 bis 2013 war er Regieassistent am Deutschen Theater Göttingen. 2013 bis 2014 studierte er Komparatistik und Philosophie an der FU Berlin und arbeitete als Regieassistent und Musiker am BAT Studiotheater und Ballhaus Ost. 2014 begann er sein Regiestudium an der Akademie fĂŒr Darstellende Kunst Baden-WĂŒrttemberg in Ludwigsburg. Im selben Jahr wurde sein erstes Drama ABRAUM fĂŒr den Retzhofer Dramapreis 2015 nominiert, um dann 2016 mit dem
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Christian Winkler
Geboren 1981 in Graz, studierte Christian Winkler Germanistik in Graz und Regie und Kulturmanagement in London am Goldsmiths College. FĂŒr das Schauspielhaus Graz hat er die Soap Life of Graz Vol. 1-6 als Auftragswerk geschrieben, sowie im Rahmen des Internationalen Blogfestivals 2008 einen Internet-Blog fĂŒr die BĂŒhne bearbeitet und inszeniert (Friß was du bist). Er ist Gewinner des Retzhofer Literaturpreises 2007, den er fĂŒr sein StĂŒck Operation Kurczak and the Art of Camouflage erhielt. Es
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