Annika Lu

Zitate
»Auf diese Weise bricht Mondtag Jelineks Suada immer wieder auf, macht einzelne Teile verstehbar, bleibt dennoch im Fluss. Dabei helfen ihm nicht nur die umwerfenden, von christlicher Mythologie und vielem anderem inspirierten Kostüme von Annika Lu.« (Die deutsche Bühne über ›Wut‹)
»Die Ausstatterin Annika Lu hat ein faszinierendes Bühnenbild entworfen. Ein Spielraum voller Andeutungen und Rätseln.« (Stefan Keim, Theater der Zeit über Nachkommen)
ANNIKA LU ist freischaffende Kostüm- und Bühnenbildnerin – und eine Grenzgängerin zwischen Theater und Bildender Kunst. Sie studierte Modedesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg sowie an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen.Assistenzen führten sie u. a. an das Theater Basel, das Burgtheater Wien und das Deutsche Schauspielhaus Hamburg. Schon in dieser frühen Phase ihrer Laufbahn brachte sie ihre Handschrift ein – etwa bei der Kostümmalerei für Das Internat am Schauspiel Dortmund (Regie: Ersan Mondtag).Gemeinsam mit Ersan Mondtag entwickelte sie die visuellen Welten für Inszenierungen wie Elfriede Jelineks Wut am Schauspiel Köln und Antikrist an der Deutschen Oper Berlin. Für Letzteres erhielt Annika Lu 2023 den Oper! Award für das Beste Kostümbild. Bei dieser wie auch bei diversen folgenden Arbeiten war sie neben dem Kostümbild auch für die Realisierung der Kostümmalerei verantwortlich.Seit 2021 hat Annika Lu Bühnen- und Kostümbilder für Inszenierungen in der Regie von Emre Akal, Tobias Staab, Ulrich Rasche, Maria Linke, Neil Barry Moss, Les Dramatux, Christian Weise und Anna Sophie Mahler realisiert, was sie unter anderem an die Münchner Kammerspiele, das Schauspielhaus Bochum, das Schauspiel Magdeburg und die Bayerische Staatsoper führte.2024/25 arbeitet Annika Lu verstärkt in Bereich Musiktheater und realisiert u. a. das Bühnen- und Kostümbild für Orpheus in der Unterwelt sowie die Kostüme für Der fliegende Holländer.Mit ihrem Bühnenbild für Die Schattenpräsidentinnen am Nationaltheater Mannheim ist sie für den FAUST-Preis 2025 nominiert.2026 folgen eine erste Zusammenarbeit mit Wilke Weermann am Schauspiel Leipzig sowie erstmalig eine Arbeit bei den Salzburger Festspielen.