Everywoman

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Theater, UA: 19.08.2020, Salzburger Festspiele
Inhalt

Was bleibt, was z├Ąhlt am Ende des Lebens? In┬á┬╗Everywoman┬ź begegnet eine erfolgreiche Schauspielerin einer Frau mit der Diagnose einer t├Âdlichen Krankheit, deren letzter Wunsch es ist, noch einmal in einem Theaterst├╝ck mitzuspielen. Ausgehend vom allegorischen Lehrst├╝ck┬á┬╗Jedermann┬ź ├╝ber das richtige Leben und die Erl├Âsung im Glauben entsteht ein intimes Gespr├Ąch ├╝ber das Vergangene und das Bevorstehende ÔÇô ├╝ber das Leben, den Tod, die Einsamkeit, die Gemeinschaft.

Nach┬áMitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs┬á(2016), wof├╝r Milo Rau und Ursina Lardi gemeinsam in den Kongo reisten, und der Produktion┬áLENIN (2017), in der sie anhand der letzten Wochen des russischen Revolution├Ąrs die Utopien des 20. Jahrhunderts einer intensiven Befragung unterzogen, begeben sich Milo Rau und Ursina Lardi f├╝r┬á┬╗Everywoman┬ź auf eine philosophische wie existenzielle Recherche. Was ist das ÔÇô der Tod? Warum diese extreme Pr├╝fung ÔÇô allein? Warum gibt es ┬╗nichts Neues zu sagen ├╝ber den Tod┬ź, wie es im St├╝ck hei├čt? Und was k├Ânnte eine humane, eine k├╝nstlerische Antwort sein auf den Skandal unser aller Sterblichkeit?