Barbi Marković

Werke
Theater
Zitate

»Sie gibt mit ihrem mündlichen Stil und Humor zugleich aber auch der Wut einer jungen Generation auf die vorangegangenen Ausdruck, die es verbockt haben. Marković artikuliert Sehnsucht nach Besserung, Chancen, Frieden, Mitsprache.«
(Der Standard)

Person

Barbi Marković ist in Belgrad aufgewachsen und lebt seit 2006 in Wien, sie hat Germanistik in Belgrad und Wien studiert.
2006 veröffentlichte sie ihren ersten Roman »Izlaženje« im Belgrader Rende-Verlag. Der Remix von Thomas Bernhards »Gehen« wurde 2009 ins Deutsche übersetzt und unter dem Titel »Ausgehen" im Suhrkamp-Verlag veröffentlicht. Dramatisierungen des Romans wurden vom Schauspiel Köln, dem Theater Garage X in Wien sowie dem Bitef-Theater in Belgrad aufgeführt.

Für ihren zweiten Roman »Superheldinnen« (Residenz, 2016) erhielt Barbi Marković in Österreich den Literaturpreis Alpha, das George-Saiko-Reisestipendium und den Reinhard-Priessnitz-Preis sowie in Deutschland den Adalbert-von-Chamisso-Förderpreis. Eine Stückfassung von »Superheldinnen« wurde 2017 im Wiener Volkstheater uraufgeführt. Barbi Marković schreibt Hörspiele, Theaterstücke, Kurzgeschichten und Spiele. Mit Lydia Haider, Maria Muhar und Stefanie Sargnagel schrieb sie als Wiener Grippe TUNTSCHI. EINE HÄUTUNG für die Bühnen Bern, das 2021 die neue Spielzeit furios eröffnete. Zudem schreibt sie regelmäßig für die Choreographin Dunja Jocic: Das letzte Stück »The Panther« wurde 2021 als bestes Tanzstück der Niederlande ausgezeichnet.

Seit 2021 studiert sie Experimental Game Cultures an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihr jüngster Roman »Die verschissene Zeit«, basierend auf einem eigens entwickelten Rollenspiel im Kosmos der 90er-Jahre in Belgrad, ist 2021 im Residenz-Verlag erschienen.