Darja Stocker

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┬╗Kann man ein St├╝ck radikaler umschreiben ÔÇô und ihm im Kern dennoch so treu bleiben? Wann zuletzt war ein zweieinhalbtausendj├Ąhriger Stoff mit so viel packender Gegenw├Ąrtigkeit aufgeladen?┬ź
(NZZ ├╝ber ┬╗Nirgends in Friede. Antigone.┬ź)

Person

Darja Stocker, geboren 1983 in Z├╝rich, absolvierte den Studiengang ┬╗Szenisches Schreiben┬ź an der Universit├Ąt der K├╝nste Berlin. Ihre Theaterst├╝cke wurden in mehr als 12 Sprachen ├╝bersetzt und auf ├╝ber 30 B├╝hnen national und international gespielt.

F├╝r ihr Deb├╝tst├╝ck ┬╗Nachtblind┬ź wurde Darja Stocker 2005 der Autor*innenpreis des Heidelberger St├╝ckemarktes verliehen. Sie wurde damit au├čerdem zu den 32. M├╝lheimer Theatertagen eingeladen. Ihr zweiter Text, ┬╗Zornig geboren┬ź, entstand 2009 im Auftrag des Maxim Gorki Theaters Berlin. Die Urauff├╝hrung in der Regie von Armin Petras fand bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen im Juni 2009 statt, die Berliner Premiere folgte im September desselben Jahres im Studio des Maxim Gorki Theater. Gemeinsam mit der Autorin und UdK-Kommilitonin Claudia Grehn schrieb sie 2010/11 f├╝r das Nationaltheater Weimar und das Centraltheater Leipzig ┬╗REICHT ES NICHT ZU SAGEN ICH WILL LEBEN┬ź. F├╝r diesen Text, entstanden aus Interviews mit politischen Aktivist*innen verschiedenen Alters sowie unterschiedlicher Herkunft und ├ťberzeugung, erhielt Darja Stocker 2012 ihre zweite Einladung zu den M├╝lheimer Theatertagen. Im Jahr 2014 folgten die Kurzst├╝cke ┬╗Precious┬ź und ┬╗Take care comrade┬ź.

Darja Stocker recherchiert seit Jahren zu Widerstandsbewegungen in Deutschland, der Schweiz, in Kuba, ├ägypten und Tunesien. Auf den gesammelten Erfahrungen und Begegnungen aufbauend schrieb sie 2015/16 f├╝r das Theater Basel ┬╗Nirgends in Friede. Antigone.┬ź, in dem sie den antiken Stoff in den Kontext des Arabischen Fr├╝hlings ├╝bertr├Ągt. Mit diesem Text wurde sie zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen und erhielt 2016 den ┬╗Dramatikerpreis des Kulturkreises Deutscher Wirtschaft┬ź. 2016 war sie Stipendiatin des Internationalen Forums des Theatertreffens.

F├╝r das Theater Basel entstand das St├╝ck HUNDERT JAHRE WEINEN ODER HUNDERT BOMBEN WERFEN in der Spielzeit 2019/20.