Ein Hund namens Dollar

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Theater, UA: 05.05.2018, Schauspiel Frankfurt
Inhalt

Â»Ăœber uns leuchteten die Euro-Sterne verheißungsvoll und gelb.«

Nicht alles ist Gold fĂŒr diesen modernen Hans im GlĂŒck, der im roten Rolls-Royce Corniche die Straßen der Großstadt unsicher macht: Hauptsache, es glĂ€nzt. Und glĂ€nzend geht es ihm und seinem Beifahrer, dem â€șHund namens Dollarâ€č – ein nahezu makelloses EdelhĂŒndchen als GesprĂ€chspartner und Luxusaccessoire fĂŒr eine Nacht. Wer nach den Regeln der Ökonomie von Geld und Aufmerksamkeit zu spielen weiß, hat nichts zu verlieren, sondern steigt stets ins nĂ€chste Level auf, hoch zu den oberen Zehntausend. Melancholisch verspielte Kapriolen schlĂ€gt dieser Text, der vor der hell erleuchteten Skyline von BĂŒrotĂŒrmen und HochhĂ€usern aberwitzig-spekulative GeschĂ€ftsideen in den Wind reimt: Herrchen und Hund schließlich auf einem riesenhaften Euro-Denkmal thronend.

»Ein Hund namens Dollar« entstand im Auftrag des Schauspiel Frankfurt und in Kooperation mit dem Literaturhaus Frankfurt im Rahmen einer Serie von Monodramen. Die UrauffĂŒhrung fand im Mai 2018 am Schauspiel Frankfurt statt.