Kohlhaas

Autor*in(nen)
Theater, nach Heinrich von Kleist, UA: 24.10.2008, Staatsschauspiel Dresden
Inhalt

Michael Kohlhaas ist ein guter Kerl. Eine ehrliche Haut. Ein musterg├╝ltiger Staatsb├╝rger. Bis eines Tages etwas passiert, das sein Leben f├╝r immer ver├Ąndern soll: Bei einer Handelsreise fordert ein Landjunker von dem Ro├čh├Ąndler einen Passierschein, den er sich in Dresden zu besorgen habe. Dort erf├Ąhrt er jedoch, da├č ein solches Papier gar nicht existiert. Koolhaas erkennt, da├č er Opfer eines reinen Willk├╝rakts geworden ist. Die Pferde, die er dem Junker als Pfand zur├╝ckgelassen hatte, sind bei seiner R├╝ckkehr in einem erb├Ąrmlichen Zustand, sein Knecht wurde mi├čhandelt und verjagt. Als alle Versuche, sich auf legalem Weg Recht zu verschaffen, scheitern, f├Ąllt Kohlhaas aus der Ordnung und greift zu den Mitteln der Selbstjustiz, um die Gerechtigkeit wieder herzustellen. Ein erbitterter Rachefeldzug beginnt. F├╝r das Staatsschauspiel Dresden hat Kai Ivo Baulitz einen eigenen┬á ┬╗Kohlhaas┬ź geschrieben. Die Geschichte eines Mannes, den sein Rechtsempfinden erst zum Opfer, dann zum T├Ąter macht.

Ein Auftragswerk des Staatsschauspiels Dresden