PeterLicht

Zitate
»Wer ironisch ist, enthebt sich von der Welt. Gegen die Ausbeutung anderer Menschen schützt keine ironische Distanz. Man kann sich den Kapitalismus nicht vom Leib halten, also entdistanziert man sich am besten mit PeterLicht im Ohr, er heilt von Ironie und das völlig schmerzfrei.« (SZ)
»PeterLichts Buch ist ein Gefährte gegen die Angst. (Albert Ostermaier über WIR WERDEN SIEGEN)
»Dieser Autor hat eine große Zartheit. Ich bin sehr froh, daß er von der Musik auch in die Welt der Literatur gewechselt ist.«
(Ijoma Mangold)
PeterLicht bewegt sich mit seiner Arbeit zwischen Text, Musik, Pop, Theater, Kunst und gesellschaftlicher Analyse. In seinen Songs, Büchern und Theaterarbeiten verbindet er poetische Sprachformen mit einer oft humorvollen Auseinandersetzung mit Kapitalismus, Alltag und Gegenwart.
Seit seinem Debütalbum 14 Lieder (2001) veröffentlichte PeterLicht zahlreiche Alben, darunter Stratosphärenlieder(2003), Lieder vom Ende des Kapitalismus (2006), Melancholie und Gesellschaft (2008), Das Ende der Beschwerde(2011), Wenn wir alle anders sind (2018) und Alles klar (2024). Parallel entstanden mehrere Bücher, darunter Wir werden siegen – Buch vom Ende des Kapitalismus, Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des 3. Jahrtausends, Lob der Realität und 2021 sein Debütroman Ja okay, aber.
Seit 2009 arbeitet PeterLicht regelmäßig für und am Theater. Er entwickelt eigene Theatertexte, Überschreibungen, Musik und Lieder und arbeitete dabei unter anderem mit Regisseuren wie Jan Bosse und Claudia Bauer zusammen. Zu seinen Arbeiten, die er gemeinsam mit S.E. Struck entwickelt, gehören Räume räumen (Münchner Kammerspiele), Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends (Theater Basel), Der Geizige (Maxim Gorki Theater), Das Abhandenkommen der Staaten (Schauspiel Leipzig), Wunder des Alltags (Schauspielhaus Düsseldorf), Das Sausen der Welt (Schauspiel Köln) und Der Menschen Feind (Theater Basel).
Weitere Molière-Überschreibungen entstanden mit Tartuffe oder das Schwein der Weisen (Theater Basel), das zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, sowie Der eingebildete Kranke für das Residenztheater München. In Zusammenarbeit mit Claudia Bauer entstanden außerdem Der diskrete Charme der Bourgeoisie und Der Würgeengel am Schauspiel Frankfurt.
PeterLicht verbindet dabei Musik, Literatur und Theater zu einer eigenständigen Form künstlerischer Praxis, in der gesellschaftliche Fragen, Sprache und Popkultur ineinandergreifen.
Am Schauspiel Köln wird in der aktuellen Spielzeit mit DER ZAUDERBERG das aktuelle Stück von PeterLicht und S.E. Struck uraufgeführt.