Gewölk
Auf einer leeren TheaterbĂŒhne begegnen sich Figur und Autor. Eigentlich hĂ€tte heute Abend das StĂŒck »11 Begegnungen mit dem Tod« des Autors gespielt werden sollen, aber die Figur weigert sich, in den brutalen Tod zu gehen, der ihr vom Autor zugeschrieben wurde. So treten die beiden in Dialog ĂŒber die BanalitĂ€t der VergĂ€nglichkeit. Eine Eintagsfliege kreist um den Essig, ein StuÌck endet, ein Gletscher schmilzt, eine Liebe erlischt, Luft verdunstet, eine Erinnerung wird vergessen, Zeit verstreicht und die DĂ€mmerung beginnt. WĂ€hrend um sie herum das Theater ab- und neu aufgebaut wird, werden sie einander zur Trostgemeinschaft.
GEWĂLK (11 BEGEGNUNGEN MIT DEM TOD) hinterfragt die Macht der ErzĂ€hlung, thematisiert die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Theaters und begreift es als atmosphĂ€rischen Raum.

